Grafschafter Nachrichten
06.05.2019

Grafschafter Autozentrale lebt seit 1952 den Servicegedanken

Grafschafter Autozentrale lebt seit 1952 den Servicegedanken

Die Grafschafter Autozentrale Heinrich Krüp mit ihrem Standort Nordhorn an der Bentheimer Straße 243-245. Foto: Westdörp

Dem Kunden kontinuierlich Servicequalität unter Einsatz modernster Technik bieten: Das ist die geschäftliche Ausrichtung der Grafschafter Autozentrale Heinrich Krüp für das Jahr 2019 – und das an beiden Standorten.

Nordhorn/Emlichheim Sowohl in Nordhorn an der Bentheimer Straße 243-245 als auch an der Ringer Straße 51 in Emlichheim steht der serviceorientierte Dialog mit dem Kunden an vorderster Stelle der Krüpschen Firmenphilosophie, die seit der Gründung des Unternehmens 1952 am Standort Neuenhauser Straße/Ecke Kistemakerstraße existiert und für die Mitarbeiter in Werkstatt, Service und Verkauf eine Selbstverständlichkeit bedeutet.

Rückblick auf die Firmenhistorie: Die Grafschafter Autozentrale wurde im November 1952 von Josef Fickers an der Neuenhauser Straße 124 in Nordhorn gegründet. Zwei Jahre später erhielt das Unternehmen den Volkswagen-Händlerstatus und war nun Vollfunktionshändler für Volkswagen-Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Ein zweites Autohaus in Emlichheim entstand in den 1960er-Jahren 1967 wurde es an der Emslandstraße in Emlichheim eröffnet.

Gebrauchtwagen sämtlicher Hersteller standen in Nordhorn und Emlichheim zum Kauf bereit. Die 1990er-Jahre brachten große Umbrüche 1994 wurde der Emlichheimer Betrieb aufgrund von Standortproblemen neu geplant und gebaut. An der Ringer Straße entstand auf einem Grundstück von 9000 Quadratmetern ein modernes Autohaus. Nach dem plötzlichen Tod von Seniorchef Heinrich Krüp im November 1997 übernahmen seine Söhne Helmut und Michael Krüp, die bereits seit Jahren im elterlichen Betrieb tätig waren, die Geschäftsführung und traten als alleinige Gesellschafter ein.

Im Rahmen der Umstrukturierung bei den Herstellern Volkswagen und Audi wurde der Nordhorner Betrieb erneuert. Da der Standort Neuenhauser Straße keinerlei Erweiterungsmöglichkeiten mehr bot, beschloss die Firmenleitung, eine neue Betriebsstätte nach den Vorgaben der Hersteller zu bauen. Diese wurde im August 1999 an der Bentheimer Straße mit jeweils einem Showroom für die Marken Audi und VW eröffnet.

Der Service- und Werkstattbereich wurde in einer Einheit für alle Marken errichtet. Auf den neuen Hebebühnen können alle Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum Nutzfahrzeug fachmännisch repariert werden. 2012 bauten die Krüps eine weitere Halle auf dem 19.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Bentheimer Straße. Hier entstanden weitere Arbeitsplätze für den Servicebereich und speziell für die Aufbereitungsarbeiten an Gebrauchtfahrzeugen. Hauptuntersuchungen durch die Prüfingenieure des TÜV Nord und der DEKRA werden hier durchgeführt. Über 80 Mitarbeiter sind bei der Grafschafter Autozentrale in Vollzeit und Teilzeit. Davon sind zehn Prozent Auszubildende im kaufmännischen sowie im technischen Bereich. Junge Menschen für die Automobilbranche auszubilden war für uns schon immer ein wichtiges Unternehmensziel.

Seit 1999 arbeiten die Werkstätten beider Standorte der Grafschafter Autozentrale mit der Dialogannahme des konzernweiten VW-Service. Schon hier wurde der Kunde mit in den Prozess von Fehlerdiagnose und Reparaturprozess eingebunden. „Darauf basierend haben unseren Servicegedanken wir im Dezember vergangenen Jahres noch einmal verfeinert und im Sinne der Kunden verbessert“, berichtet Kristin Krüp, Assistentin der Geschäftsleitung. „Der Kunde kann uns quasi ,über die Schulter‘ schauen und ist sowohl bei der Dialogannahme wie auch bei der Diagnose über ein Tablet in den gesamten Prozess mit eingebunden“, ergänzt die Nordhornerin. Die Diagnose wird elektronisch erfasst und dem Kunden als Protokoll per PDF zur Verfügung gestellt.

In einem Vorab-Check werden sicherheitsrelevante Baugruppen sowie Lackschäden erfasst und ebenfalls elektronisch übermittelt. Der Kunde erhält nach erfolgter Reparatur eine SMS-, E-Mail- oder WhatsApp-Nachricht mit der Information, dass sein Fahrzeug wieder fertig ist. „Natürlich liegt uns nach wie vor der direkte Kundenkontakt sehr am Herzen – wir wollen ihn sprechen!“, unterstreicht Kristin Krüp. Ein weiterer Servicegedanke im Hause Krüp ist die On-Board-Schnittstelle (OBD), die serienmäßig in allen VW-Benzinern ab Baujahr 2001 und bei allen Dieselfahrzeugen ab Baujahr 2004 vorhanden ist und nun auch dem Fahrzeughalter selbst für einen Datencheck zur Verfügung steht. „Dort, wo bislang nur Mechatroniker ihren Diagnosestecker zur Fehlersuche nutzten, kann jetzt der Data-Plug „CarNet“ eingesteckt werden. Dieser liefert interessante Informationen zum Fahrzeug über die spezielle App „.CarNet‘ auf das Smartphone“, informiert Michael Ostholthoff, Serviceleiter der Grafschafter Autozentrale. Webseite: www.grafschafter-autozentrale.de

Grafschafter Autozentrale lebt seit 1952 den Servicegedanken

Die Dialogannahme der Grafschafter Autozentrale Heinrich Krüp GmbH an der Ringer Straße 51 in Emlichheim bietet die gleiche Servicestruktur wie das Stammhaus in Nordhorn. Foto: Westdörp

Grafschafter Autozentrale lebt seit 1952 den Servicegedanken

Mit einem Tablet führen die Serviceberater einen professionellen Vorab-Check des Fahrzeugs gemeinsam mit dem Kunden durch. Foto: Westdörp

Grafschafter Autozentrale lebt seit 1952 den Servicegedanken

Unfallfahrzeuge werden bei der Grafschafter Autozentrale fachmännisch und nach Herstellervorgaben instand gesetzt. Foto: Westdörp

(c) Grafschafter Nachrichten 2017 . Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Grafschafter GmbH Co KG.