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30.11.2022, 16:00 Uhr / Lesedauer: ca. 5min

Bürgerhilfe: Wohlfühloase für Senioren mitten in Dalum

Der Erweiterungsbau des Wohn- und Pflegezentrums „Am Park“ in Geeste-Dalum ist jetzt bezugsfertig. Foto: Thomas Keuter

© Thomas Keuter

Der Erweiterungsbau des Wohn- und Pflegezentrums „Am Park“ in Geeste-Dalum ist jetzt bezugsfertig. Foto: Thomas Keuter

Die Bürgerhilfe hat ihren Erweiterungsbau des Wohn- und Pflegezentrums „Am Park“ in Geeste-Dalum an der Lingener Straße 9 abgeschlossen. Am 1. Juli 2021 wurde mit der Baumaßnahme begonnen und sie wurde wie geplant im November 2022 abgeschlossen. Am Freitag, 2. Dezember, um 11 Uhr findet die offizielle Schlüsselübergabe und Einweihung der neuen Pflegewohnanlage mit geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung statt. Die Öffentlichkeit kann sich am Samstag, 3. Dezember, von 10 bis 17 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Tür ein Bild von der neuen Wohn- und Pflegeeinrichtung machen.

Das Architekturbüro CK Architektur GmbH hat in Zusammenarbeit mit dem Bauleitungsbüro Bauen und Projektleitung Exeler GmbH das Gebäude entworfen und die Baumaßnahme bis zur Fertigstellung begleitet.

Den Blickfang des Gebäudes bildet das Atrium, das durch das Glasdach lichtdurchflutet ist und für die Bewohner eine Wohlfühloase darstellt. Dort kann man allzeit wetterunabhängig im Grünen sitzen. Kleine Bereiche innerhalb der Grünanlage dienen den Senioren als Treffpunkt und Kommunikationsmöglichkeit. Dieses ist eine Besonderheit der Gebäude der Bürgerhilfe und ein typisches Aushängeschild derer Wohn- und Pflegeeinrichtungen. Im Atrium ist ein Platz der Besinnung eingerichtet, in der wöchentliche Andachten von verschiedenen Konfessionen, egal ob katholisch oder evangelisch, abgehalten werden.

Die Wohnungen, die flexibel änderbar sind, unterteilen sich grundsätzlich in drei Varianten. Die Größen sind circa 26, 39 oder 53 Quadratmeter (ohne Berücksichtigung der Außenwohnbereiche). Sowohl für alleinlebende Personen, wie auch für Paare, ist das Angebot vielseitig aufgestellt. Die Bewohner können sich allesamt selbstständig versorgen. Ebenfalls ist es möglich, je nach Bedarf, die Pflegeangebote der Bürgerhilfe dazu in Anspruch zu nehmen.

Energetisch befindet sich das Gebäude mit der Klassifizierung kfW 55 auf einem sehr guten Standard. Die Heiztechnik mit einer Hybridanlage ist ebenfalls ideal den heutigen Bedürfnissen eines Gebäudes angepasst. Die Versorgung kann über Erdwärme, wie auch im Spitzenlastfall über Gas sichergestellt werden.

Gestalterisch ist das Gebäude sowohl von der Außenfassade, wie auch von der Dacheindeckung und Materialien an den Bestand abgestimmt, um hier eine homogene Ansicht zu erzielen. Die Formensprache des Pultdachs ist ebenfalls vom Bestand übernommen.

Als Besonderheit ist bei dem Erweiterungsbau die denkmalgeschützte Ilexhecke zu erwähnen. Sie verläuft hinter dem Gebäude und ist im Zuge der Bebauungsplan-Erweiterung exakt eingemessen worden. Um einen entsprechenden Sicherheitsabstand zu wahren, ist das Gebäude entsprechend mit einem rückwärtigen Versatz versehen, der den Entwurf maßgeblich geprägt hat.

Bei der Planung der Außenanlagen wurde darauf geachtet, dass der vorhandene Parkbestand wieder aufgebaut wurde. Dort ist seinerzeit eine runde Anlagengestaltung als Geschenk einer Anwohnerin angelegt worden. Ebenso wurde eine Stellplatzanlage für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher errichtet. Hierbei wurde ebenfalls sensibel auf die angrenzenden Bäume Rücksicht genommen.

Umgeben von Lebensmittelmärkten, Bäckereien, dem Elektrofachgeschäft Cosse und dem Gasthof Aepken liegt der Erweiterungsbau im Zentrum von Geeste-Dalum. Gegenüber des Erweiterungsbaus liegt die Kirche Christus König unweit vom Rathaus entfernt. Auch die Marien-Apotheke, das Blumenfachgeschäft Gels, die Sparkasse Emsland und die Emsländische Volksbank liegen in Fußnähe. Somit entsteht die Möglichkeit für die Senioren und Seniorinnen ein Leben „mittendrin“ zu führen.

Georg Kotmann, Vorstand des Bürgerhilfe Landesverbandes Niedersachsen, Architektin Claudia Kieft (CK Architektur), Frank Exeler (Exeler Bau- und Projektleitung) und Helmut Höke, Bürgermeister der Gemeinde Geeste (von links) freuten sich schon beim Richtfest auf den Neubau Haus II des Wohn- und Pflegezentrum Am Park“. Foto: Bürgerhilfe

Georg Kotmann, Vorstand des Bürgerhilfe Landesverbandes Niedersachsen, Architektin Claudia Kieft (CK Architektur), Frank Exeler (Exeler Bau- und Projektleitung) und Helmut Höke, Bürgermeister der Gemeinde Geeste (von links) freuten sich schon beim Richtfest auf den Neubau Haus II des Wohn- und Pflegezentrum Am Park“. Foto: Bürgerhilfe

Nach einem schwierigen Start des Erweiterungsbaus in Geeste-Dalum freut sich die Bürgerhilfe, nun das Haus II einzuweihen. Der Gemeinderat, allen voran Bürgermeister Helmut Höke, hat der Bürgerhilfe Dienstleistungs- und Service gGmbH Geeste das Vertrauen ausgesprochen, einen Erweiterungsbau – als Bürgerhilfe Atriumhaus – herstellen zu lassen und kam so dem Wunsch der Gemeinde nach.

Durch die Schaffung des Erweiterungsbaus werden im Zentrum der Gemeinde Geeste wichtige Arbeitsplätze in der Pflege und Betreuung geschaffen.

Der Vorstand des Bürgerhilfe Landesverband Niedersachsen bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den jahrelang tätigen Mitarbeitenden, besonders im Wohn- und Pflegezentrum „Am Park“ - Haus I, für die pflegerischen Leistungen. Mit ihrem Einsatz haben sie bewiesen, dass Pflege mit Herz gestaltet werden kann.

Im Bürgerhilfe-Atriumhaus in Geeste-Dalum gibt es den Leitsatz unter den Bewohner:innen: „Gemeinsam statt einsam – Miteinander füreinander“. Der Vorstand des Bürgerhilfe Landesverband Niedersachsen ist stolz, Mitarbeitende in seinen Reihen zu haben, die dieses Motto tagtäglich leben. Dem Vorstand ist es wichtig, dass es das erstrebenswerte Ziel der Bürgerhilfe ist, Gemeinsamkeiten zwischen Bewohner:innen und Mitarbeitenden herzustellen.

Das begrünte Atrium wie hier in Haus I vermittelt den Bewohnern ein Wohlgefühl. Foto: Bürgerhilfe

Das begrünte Atrium wie hier in Haus I vermittelt den Bewohnern ein Wohlgefühl. Foto: Bürgerhilfe

Nunmehr steht das Gebäude dank gut geführter Handwerksbetriebe kurz vor der Eröffnung. Allen Firmen, die an dem Gebäude tätig waren, haben saubere und gute Arbeit geleistet. Die Handwerksbetriebe haben bei der Ausgestaltung des Atriumhauses mit dazu beigetragen, dass die gesamte Wohnanlage zu einer der schönsten Pflegewohnanlagen zählt.

Ein besonderer Dank der Bürgerhilfe gilt auch den Mitinvestor:innen, die eine Wohnung oder ein Pflegeappartement erworben haben. Mit ihrer Investition schaffen sie sich für die Zukunft Raum für Ihren eigenen Lebensabend.

Interessenten können die Wohnungen erwerben, um den Lebensabend im Betreuten Wohnen zu verbringen. Investoren sind ebenfalls sehr erwünscht. Sie erhalten eine ortsübliche Miete, die dann die Investitionen finanziert.

Eine hauseigene Küche sorgt dafür, dass die Bewohner mit frisch gekochtem Essen (Seniorenmenüs, Diät und Vollkost) versorgt werden. Die Speisen können im Speisesaal, in der Cafeteria oder in der eigenen Wohnung eingenommen werden.

Die Zentrumslage bedingt kurze Wege zur Apotheke, zum Arzt, zum Rathaus, zu den Banken und Sparkassen sowie zu allen öffentlichen Einrichtungen.

Die Bewohner im Atriumhaus „Am Park“ können den Service und besondere Betreuungsangebote in Anspruch nehmen. Einige sind im Grundleistungspaket enthalten. Dieses bezieht sich zum Beispiel auf gemeinsame Gymnastik, Kaffeenachmittage und Erzählcafé, Seniorentreffs, Singnachmittage, Bastelnachmittage und Fahrtenangebote für die Bewohner. Ein weiteres Angebot sind die Seniorenfreizeiten auf der Insel Langeoog oder in verschiedenen Orten mit Begleitung (Krankenschwestern und Altenpflegerinnen).

Das Serviceteam versorgt die Bewohner mit allen Annehmlichkeiten von der Speisezubereitung bis hin zum Service. Eine eigens dafür eingerichtete Küche bietet frische Menüs und sorgt dafür, dass altersgerechte Speisen angeboten werden.

Die Pflege im Alter wird durch die Bürgerhilfe Dienstleistungs- und Service gGmbH Geeste groß geschrieben und unter Einhaltung der Qualitätsrichtlinien angeboten. Pflegefachkräfte, wie examinierte Krankenschwestern, examinierte Altenpflegerinnen und eigens dafür ausgebildete Helferinnen, bieten Pflege und Unterstützung an. Entsprechend den Vorschriften der Pflegeversicherung erhalten die Bewohner Kranken- oder Altenpflege durch Fachkräfte, die sich im Hause befinden. Ob einmal wöchentlich Hilfe beim Duschen, bei der Morgentoilette oder tägliche Leistungen benötigt werden. 24 Stunden rund um Uhr werden die Dienstleistungen angeboten.

Die Finanzierung, die die Gewähr gibt, gut gepflegt und versorgt zu werden, hängt unter anderem von der Kranken-, Pflegekasse oder vom Sozialhilfeträger ab.

Weitere Infos auf www.buergerhilfe.org