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24.12.2019, 07:30 Uhr / Lesedauer: ca. 4min

Berufliche Zukunft in der Grafschaft

„Du bist willkommen“ - Unter dem Motto wird in der Grafschaft Bentheim intensiv um auswärtige Fachkräfte geworben. Manuela Verwold von der Wirtschaftsförderung kümmert sich um jedes Detail, damit die Interessenten sich vor Ort auch wohlfühlen.

Die beruflichen Perspektiven in der Grafschaft versprechen eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Foto: Landkreis

Die beruflichen Perspektiven in der Grafschaft versprechen eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Foto: Landkreis

Ein erstes positives Bild vom Leben und Arbeiten in der Region bekommen die Grafschafter Fachkräfte von morgen durch einen 2014 veröffentlichten Film, der die Vorteile in Szene setzt. Bei Manuela Verwold von der Fachkräfte-Servicestelle bei der Wirtschaftsförderung Grafschaft Bentheim sind interessierte Arbeitssuchende von auswärts seit langem willkommen. Die 48-Jährige unterstützt ortsfremde Mitarbeiter bei ihrem Standortwechsel und hilft in vielen Fällen ganz praktisch: zum Beispiel bei der Suche nach einer Wohnung oder der geeigneten Kinderbetreuung. So bietet die Fachkräfte-Servicestelle in Nordhorn den Auswärtigen erste Orientierung und viele nützliche Expertentipps.

„Als Service-Stelle vor Ort sind wir Ansprechpartner für alle Auswärtigen, die bei uns in der Grafschaft Bentheim arbeiten möchten. In der Regel kennen die Anfragenden die Region noch nicht und stehen vor vielen Fragen. Wir lassen die Fachkräfte mit ihren Anfangsschwierigkeiten nicht allein“, erklärt die Fachkräfte-Servicemanagerin. Denn hat sich der Jobsuchende erst einmal für einen beruflichen Start in der Grafschaft Bentheim entschieden, gilt es, den Wechsel – in vielen Fällen mit Familie - zu planen und zu organisieren.

Schon vor dem Umzug steht die Fachkräfte-Servicemanagerin daher den neuen Berufstätigen in der Grafschaft mit Rat und Tat zur Seite. „Wir informieren im Vorfeld über die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten unserer Region, unterstützen aber auch bei praktischen Fragen. So vermitteln wir zum Beispiel bei der Suche nach einer Wohnung oder Kinderbetreuung als Lotse an die entsprechenden Stellen. Wir helfen den Fachkräften in unserem Netzwerk weiter und stellen die Kontakte her, die individuell benötigt werden.“

Die Fragen, mit denen sich die Ortsfremden an die Servicestelle wenden, sind vielfältig und abhängig von den jeweiligen Interessen der Fachkräfte. Diese betreffen sowohl Fragen zu den Möglichkeiten, bestimmte Sportarten vor Ort auszuüben, als auch zur Infrastruktur und Einkaufsmöglichkeiten im Umfeld des künftigen Arbeitsortes.

Ein häufiges Anliegen sei es, so Manuela Verwold, die Partner der Fachkräfte bei der Suche nach einer Arbeitsstelle zu unterstützen. Für viele Interessierte ist es ausschlaggebend, ob der Partner ebenfalls einen adäquaten Job in der Grafschaft Bentheim findet. Daher arbeitet die Fachkräfte-Servicemanagerin eng mit der Agentur für Arbeit zusammen. „Wir sind jedoch keine Jobvermittlung“, sagt Verwold. Ein hilfreiches Angebot ist zum Beispiel das Internetportal www.jobachse.de der Ems-Achse, auf dem sich Jobsuchende registrieren können. Dort ist zudem eine Vielzahl an Stellenangeboten aus verschiedenen Branchen im Raum Ems-Achse per Mausklick leicht zu finden.

In Kontakt mit der Servicestelle kommen die Fachkräfte häufig bereits während der Vorstellungsgespräche bei ihren potenziellen neuen Arbeitgebern. Die Fachkräfte-Servicestelle informiert regelmäßig die Betriebe in der Grafschaft Bentheim über ihre Angebote zur Weitergabe an Bewerber und Interessierte. Die Kontaktdaten der Fachkräfte-Servicestelle dienen den Bewerbern quasi als Starthilfe in ein neues Leben in der Grafschaft.

Schließlich möchte Manuela Verwold den Zugezogenen das Ankommen erleichtern und dazu beitragen, dass diese einfach und schnell heimisch werden. Dazu gehört es auch, den neuen Lebensmittelpunkt im Rahmen von Führungen kennen zu lernen. „Wir stellen den Fachkräften und ihren Familien die Sehenswürdigkeiten und spannendsten Seiten der Grafschaft Bentheim vor. Darüber hinaus bieten wir aber auch individuelle Führungen an, die sich nach den Interessen der jeweiligen Fachkraft richten. Es können auch ungewöhnliche Anliegen sein. So wollte sich ein Bestatter, der neu in der Region war, gerne die Friedhöfe der Grafschaft ansehen. Wenn jemand einen besonderen Wunsch hat, versuchen wir, diesen auch unkompliziert zu erfüllen“, betont die 48-jährige Diplom-Kauffrau (FH).

Und warum sollten sich Auswärtige für eine berufliche Zukunft in der Grafschaft Bentheim und nicht für eine Karriere in einer Großstadt entscheiden? Nach den Erfahrungen von Manuela Verwold bietet die Region im Süden der Ems-Achse den Menschen eine Menge Vorteile gegenüber dem Leben und Arbeiten in Ballungszentren: Als Pluspunkte nennt die Fachkräfte-Servicemanagerin die geringeren Preise für Wohnraum und niedrigen Lebenshaltungskosten ebenso wie die intakte Landschaft, die kurzen Wege zur Arbeitsstelle, die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sowie das soziale Engagement vor Ort und die funktionierende Nachbarschaftshilfe. Der Anteil inhabergeführter Unternehmen sei hoch, sodass eine stärkere Bindung der Mitarbeiter an den Betrieb und die Region gefördert werde. „Wie willkommen die Fachkräfte sind, zeigt der neue Imagefilm auf Initiative der Wirtschaftsvereinigung, der auf unserer Internetseite www.dubistwillkommen.grafschaft-bentheim.de zu sehen ist. Interessierte finden dort auch Informationen zu den wichtigsten Fragen rund um den Standortwechsel. Unser Ziel ist es, ortsfremde Fachkräfte für die Grafschaft Bentheim zu begeistern und dafür zu sorgen, dass sie sich langfristig bei uns wohlfühlen und gern hierbleiben.“ Weitere Informationen zu beruflichen Chancen auch auf https://jobs.gn-online.de./

https://www.youtube.com/watch?v=hlxyJ5bKC6o&feature=emb_logo

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