15.06.2020, 09:35 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Drei Unfälle auf der A31 bei Starkregen

Innerhalb von nur zwei Stunden ereigneten sich am Sonntagabend gleich drei Unfälle auf der Autobahn 31. Als Ursache nennt die Polizei den Starkregen.

Viel zu tun gab es für die Autobahnpolizei am Sonntagabend. Symbolfoto: J. Lüken

Viel zu tun gab es für die Autobahnpolizei am Sonntagabend. Symbolfoto: J. Lüken

Lingen Die Autobahnpolizei Lingen verzeichnete am Sonntagabend auf der A31, binnen zwei Stunden, gleich drei Verkehrsunfälle durch Starkregen.

Ein 24-jähriger Mann aus Emden wurde dabei leicht verletzt. Er hatte gegen 22.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ochtrup-Nord und Schüttorf-Ost bei Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. „Das Auto schleuderte quer über die Fahrbahn und stieß mehrfach sowohl in die Mittelschutz- als auch in die Außenschutzplanken. In der Folge war die A 31 durch das Fahrzeug und durch die Trümmerteile voll blockiert“, beschrieb ein Sprecher der Polizei den Hergang. Der Fahrer wurde leicht verletzt nach Rheine ins Krankenhaus transportiert. Für die Bergungsarbeiten und die Fahrbahnreinigung musste die A 31 in Richtung Emden für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf knapp zwei Kilometern.

Die beiden weiteren Unfälle verliefen dabei eher glimpflich. Die 33- und 21-jährigen Beteiligten blieben jeweils unverletzt. Beide waren zuvor, ebenfalls aufgrund von Aquaplaning, mit ihren Autos in die Außenschutzplanken geschleudert. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Autobahnpolizei Lingen schätzt den Gesamtschaden der drei Unfälle auf etwa 50.000 Euro.

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