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20.03.2020, 14:21 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Corona-Virus: Polizei warnt vor kriminellen Maschen

Die Polizeidirektion Osnabrück warnt vor Trickbetrügern und weiteren Kriminellen, die sich die Corona-Krise und die damit verbundenen Ängste und Sorgen der Bevölkerung zu Nutze machen. Die Täter gehen dabei mit unterschiedlichen Maschen vor.

Die Polizei warnt vor kriminellen Maschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Symbolbild: J. Lüken

Die Polizei warnt vor kriminellen Maschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Symbolbild: J. Lüken

Osnabrück Innerhalb der Polizeidirektion Osnabrück hatte es in den letzten Tagen mehrere Straftaten in dem Kontext gegeben, teilte ein Sprecher am Freitag mit. In einem Fall aus dem Landkreis Osnabrück wurde ein Firmenchef Opfer eines sogenannten Fake-Shops. Er bestellte Atemschutzmasken für seine Mitarbeiter und bezahlte diese im Voraus, bekam jedoch keine Masken geliefert. Ihm entstand ein finanzieller Schaden.

In einem anderen Fall wollten drei Unbekannte die derzeitige Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus offenbar für ihre Zwecke ausnutzen. Als das Trio gegen 5.15 Uhr an einer Haustür in Bersenbrück klingelte, öffnete der Bewohner nicht gleich, sondern fragte durch die geschlossene Tür nach dem Grund des Erscheinens. Die Männer gaben sich daraufhin als Polizeibeamte aus und teilten mit, dass er unter Quarantäne stehen würde. Als der daraufhin die Dienstausweise der drei Personen sehen wollte, machten sich diese aus dem Staub. Da die Männer nicht von der Polizei waren, ermittelt nun die Bersenbrücker Polizei wegen der Straftat einer Amtsanmaßung und bittet um Hinweise in der Sache. Auch angebliche Mitarbeiter von Gesundheitsämtern sind nach Informationen der Polizei unterwegs, um sich zu fremden Wohnungen zu verschaffen.

„Absolut niederträchtig“

„Betrüger versuchen auf skrupellose Art und Weise, die Angst und Verunsicherung auszunutzen, und schrecken vor nichts zurück. Dies ist absolut niederträchtig“, verurteilte Marco Ellermann, Sprecher der Polizei Osnabrück, die perfiden Maschen der Kriminellen. „Informieren Sie in jedem Fall die Polizei“, so Ellermann.

Die Polizei empfiehlt: Bleiben Sie wachsam. Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung und händigen Sie ihnen, wenn sie als „Vertrauensperson“ angeblicher Verwandter erscheinen, niemals Bargeld oder Wertgegenstände aus. Lassen Sie sich von Amtspersonen den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an (die Telefonnummer selbst raussuchen). Handwerker sollten Sie nur in die Wohnung lassen, wenn Sie diese selbst bestellt haben oder der Besuch von der Hausverwaltung angekündigt wurde.

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