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24.07.2019, 17:43 Uhr / Lesedauer: ca. 1min

Augenärzte aus der Region behandeln Kinder aus Tschernobyl

Auf mögliche Sehschwächen untersuchten unlängst Mediziner des Augen-Zentrum-Nordwest in Nordhorn und Dülmen Kinder aus Tschernobyl. Diese sind bis zum 1. August in der Region zu Gast.

In der Augenpraxis von Dr. Hubert Cordesmeyer in Dülmen ließen sich die jungen Gäste untersuchen. Foto: privat

In der Augenpraxis von Dr. Hubert Cordesmeyer in Dülmen ließen sich die jungen Gäste untersuchen. Foto: privat

Nordhorn / Dülmen Seit 28 Jahren kommen jedes Jahr Kinder, Mütter und Betreuer aus Gomel, der zweitgrößten Stadt Weißrusslands, in der Grafschaft Bentheim, das Emsland und Münsterland, um sich bei einem Ferienaufenthalt zu erholen und gleichzeitig ihre Abwehrkräfte zu stärken, derzeit sind 48 Gäste in der Region zu Gast. Seit dem Atomreaktorunglück 1986 in Tschernobyl leiden dort viele Menschen an Krebs-, Herz- und Bluterkrankungen.

Während ihres Aufenthaltes in der Region werden die Kinder von Medizinern versorgt. So auch von Dr. Hubert Cordesmeyer von der Augenpraxis Dülmen und dem Nordhorner Augenarzt Marco Diedenhofen. Hierbei versorgen die Mediziner ihre jungen Patienten zudem mit Hilfsmitteln wie etwa einer Brille.

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