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25.01.2018, 11:19 Uhr

Staatsanwaltschaft nimmt mit Bitcoins 90.000 Euro ein

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück kann nun auch eingezogene Bitcoins aus Verfahren in bare Münze umwandeln. Davon profitiert die Landeskasse.

Staatsanwaltschaft nimmt mit Bitcoins 90.000 Euro ein

Bitcoins sind eine digitale Währung, es gibt aber auch geprägte Sammlermünzen. Foto: Jens Kalaene

gn Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück verfügt seit Anfang des Jahres 2018 über die technischen Möglichkeiten und organisatorischen Strukturen, um in Ermittlungsverfahren vorläufig gesicherte beziehungsweise in Strafverfahren eingezogene Bitcoins zu verwerten. Das teilte die Pressestelle der Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Die Staatsanwaltschaft begegnet damit dem gerade im Bereich der Internetkriminalität zunehmend festzustellenden Problem, dass Täter ihre Beute nicht mehr in Form von Bargeld zuhause oder auf einem gewöhnlichen Bankkonto aufbewahren, sondern das Geld nur noch in Form der Kryptowährung Bitcoin digital vorhanden ist.

Die nun geschaffene Möglichkeit der zeitnahen Verwertung stellt eine wesentliche Steigerung der Effizienz der Staatsanwaltschaft bei dem Versuch dar, das aus Straftaten erlangte Vermögen möglichst vollumfänglich bei den Tätern abzuschöpfen und gegebenenfalls auch für eine Rückzahlung an etwaige Geschädigte zu sichern.

Seit Jahresbeginn konnten durch die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, die behördenintern mit der Verwertung der Bitcoins betraut ist, bereits Bitcoins mit einem Verkaufserlös von über 90.000 Euro zugunsten der Landeskasse umgesetzt werden.

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