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02.09.2020, 10:17 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Regionale Kontrollaktion gegen Maskenmuffel im Nahverkehr

Zur Einhaltung der Corona-Vorschriften im Nahverkehr gibt es gemeinsame Kontrollen von Polizei, Kommunen und ÖPNV, auch die Polizeidirektion Osnabrück ist dabei. Symbolfoto: Polizei Osnabrück

Zur Einhaltung der Corona-Vorschriften im Nahverkehr gibt es gemeinsame Kontrollen von Polizei, Kommunen und ÖPNV, auch die Polizeidirektion Osnabrück ist dabei. Symbolfoto: Polizei Osnabrück

Hannover/Osnabrück Am vergangenen Dienstag haben in Hannover Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Kai Henning Schmidt von der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen des VDV, eine Sicherheitspartnerschaft unter dem Titel „Sicher im ÖPNV: Wir tragen Maske in Bus und Bahn“ unterzeichnet.

Am heutigen Mittwoch beginnen die ersten gemeinsamen Schwerpunktkontrollen von Polizei, Kommunen und Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), an der sich auch die Polizeidirektion Osnabrück beteiligt. Eine Bilanz zu den Kontrollen ist für Donnerstag, 3. September, geplant.

„Wir wollen durch gemeinsame Kontrolltätigkeiten von Polizei, Kommunen und ÖPNV die Anzahl der Personen, die eine Mund-Nase-Bedeckung verweigern, verringern und die Bevölkerung für die Thematik sensibilisieren. Uns ist es wichtig, durch Aufklärung und Gespräche für Verständnis und Akzeptanz für die notwendigen Maßnahmen im Sinne eines effektiven Infektionsschutzes zu sorgen. Aber auch die Ahndung entsprechender Verstöße wird in letzter Konsequenz eine Rolle spielen“, erklärt Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück, das Ziel der Kontrollaktion.

Laut neuem Bußgeldkatalog in Niedersachsen wird bei der Nichtbeachtung der Maskenpflicht, beispielsweise in Bussen, ein Bußgeld von 100 bis 150 Euro erhoben. Bei Nichtbeachten der Abstandsregeln sind 100 bis 400 Euro fällig.

„Seit den von der Bundesregierung beschlossenen Regeln zur Kontaktreduzierung Mitte März hat die Polizeidirektion bis Ende August rund 5100 polizeiliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus getroffen. Zu den Maßnahmen gehörten 498 Straftaten, 2760 Ordnungswidrigkeiten, 499 Platzverweise und 634 Identitätsfeststellungen. In sechs Fällen kam es im Zusammenhang mit Corona-Vorfällen zu Widerstandshandlungen, zudem gab es über 240 Amtshilfeersuchen seitens der Kommunen“, gibt Ellermann bekannt.

Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück leben rund 1,5 Millionen Menschen. Zur Direktion gehören die Polizeiinspektionen Osnabrück, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden und Aurich/Wittmund sowie die Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück.

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