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smenzel
Susanne Menzel,
Redakteurin
28.01.2020, 17:32 Uhr / Lesedauer: ca. 1min

Polizei nimmt in der Region E-Bikes und E-Scooter ins Visier

Mit Schwerpunktkontrollen widmet sich die Polizeidirektion Osnabrück in diesem Jahr verstärkt dem Radverkehr. Der Hintergrund hierfür: Die Zahl der Unfälle unter Radlern steigt seit Jahren an. Oft sind auch E-Bikes an den Unfällen beteiligt.

Mit Schwerpunktkontrollen möchte die Polizei in diesem Jahr in der Region Radfahrer für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Symbolfoto: dpa

© picture alliance/dpa

Mit Schwerpunktkontrollen möchte die Polizei in diesem Jahr in der Region Radfahrer für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Symbolfoto: dpa

Osnabrück Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, sollen sowohl präventive wie auch repressive Aktionen dazu dienen, Verkehrsteilnehmer für mögliche Verkehrsunfallgefahren zu sensibilisieren und dem tatsächlichen Eintritt von Unfallsituationen vorzubeugen.

Der Hintergrund: Im Jahr 2017 verzeichnete die Polizeidirektion Osnabrück insgesamt 2.503 Fahrradunfälle– davon 279 im Zusammenhang mit E-Bikes oder Pedelecs. 2018 betrug die Zahl der Fahrradunfälle 2.674, wovon in 417 Fällen Pedelecs oder E-Bikes eine Rolle spielten. Auch für das Jahr 2019 zeichnet sich ab, dass die Zahl der Fahrradunfälle im Zusammenhang mit E-Bikes und Pedelec-Unfällen in der Direktion erneut angestiegen ist.

Zudem wurden im vergangenen Jahr rund 100 Verstöße gegen Fahrer von E-Scootern und Elektro-Kleinstfahrzeugen ausgesprochen. Unter anderem waren die Fahren be- oder angetrunken unterwegs oder fuhren mit nicht zugelassenen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen.

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