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08.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Polizei nimmt Einhaltung der Anschnallpflicht unter die Lupe

Autofahren ohne Gurt ist nicht nur nicht erlaubt, sondern mitunter auch lebensgefährlich. Aus diesem Grund startet die Polizeidirektion Osnabrück ab Montag, 9. März, eine besondere Kontrollaktion.

Gurt im Fokus: Im Rahmen einer Kontrollaktion rückt die Polizeidirektion Osnabrück ab Montag, 9. März, die Einhaltung der Anschnallpflicht in den Fokus. Symbolfoto: Settnik/dpa

Gurt im Fokus: Im Rahmen einer Kontrollaktion rückt die Polizeidirektion Osnabrück ab Montag, 9. März, die Einhaltung der Anschnallpflicht in den Fokus. Symbolfoto: Settnik/dpa

Osnabrück Vom 9. bis 15. März schaut die Polizei wieder genau hin: Die Einhaltung der Anschnallpflicht und die vorschriftsmäßige Benutzung von Kindersitzen und Schutzhelmen steht im Fokus. Im gesamten Bereich der Polizeidirektion Osnabrück wird diesen Lebensrettern im Straßenverkehr eine Woche lang ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet, teilte die Polizeidirektion am Freitag mit. „Sicherheitsgurte, Kinderrückhaltesysteme und Helme sind nach wie vor Lebensretter Nummer eins im Straßenverkehr“, erklärte zudem Polizeisprecher Marco Ellermann. „Der richtig angelegte Sicherheitsgurt rettet Leben und schützt vor schweren Verletzungen.“

Zudem wies er darauf hin, dass Babys und Kinder als Mitfahrer in Kraftfahrzeugen besonderen Schutz benötigen. Darüberhinaus müsse auch bei größeren Kindern darauf geachtet werden, dass der Dreipunkt-Sicherheitsgurt am Körper des Kindes so verlaufe, wie bei einem Erwachsenen. „Ohne die richtige Sicherung haben Kinder im Auto ein siebenmal höheres Risiko durch einen Unfall schwer verletzt oder gar getötet zu werden“, betonte Ellermann. Die Polizei werde daher in der kommenden Woche auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer und ihre Sicherungspflicht im Auto besonders achten.

Bei der vorschriftsmäßigen Sicherung von Kindern sind allen voran die Eltern in der Verantwortung. Bei den Kontrollen in der nächsten Woche sollen dementsprechend Eltern und andere Fahrzeugführer, die Kinder befördern, eine größere Rolle spielen. Grundsätzlich gilt bei der optimalen Sicherung von Kindern im Auto: Die Kindersitzpflicht gilt bis zum Alter von zwölf Jahren oder einer Größe von 150 cm. Bei älteren Kindern ist selbstverständlich auf einen optimalen Gurtverlauf zu achten. Auch bei Kurzfahrten sind Kinder immer richtig zu sichern.

Ziel der Schwerpunktkontrollen ist es, auf die Gefahren im Verkehr aufmerksam zu machen und an das Verantwortungsbewusstsein zu appellieren – für die eigene Sicherheit und die Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer. Die Kontrollwoche findet im sogenannten RoadPOL-Verbund statt. Dieser stellt den Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der EU dar. Durch gemeinsame Aktionen sollen die europaweit häufigsten Unfallursachen bekämpft werden.

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