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24.04.2019, 10:22 Uhr

Osnabrück bekommt einen Christopher Street Day

Vor 50 Jahren wurde in New York erstmals ein Christopher Street Day veranstaltet – die Demonstration sollte ein Zeichen gegen polizeiliche Willkür gegen Homosexuelle und sexuelle Minderheiten setzen. In diesem Jahr will sich auch Osnabrück beteiligen.

Osnabrück bekommt einen Christopher Street Day

In anderen deutschen Städten gehört der Christopher Street Day fest zum Veranstaltungskalender. Nun will Osnabrück nachziehen. Foto: dpa

Osnabrück Das Motto der Demonstration am Sonnabend, 27. April, lautet: „Osnabrück ist bunt“. Veranstalter ist das „Netzwerk der Vielfalt“. Während sich die jährliche Reihe „Gay in May“ in Osnabrück längst etabliert hat, soll nun auch der Christopher Street Day queere Bewegungen feiern.

„Osnabrück zeichnet sich durch eine offene moderne Gesellschaft aus, die für Vielfalt und Toleranz steht“, wird Fraktionsmitglied Diana Häs, Sprecherin für queere Themen, in einer Pressemitteilung der Osnabrücker Grünen zitiert. Doch neben der Party müssten auch ernste Themen diskutiert werden, sagt sie: „Wir leben aktuell in einer Zeit, in der vieles Erreichte von manchen politischen Strömungen wieder in Frage gestellt wird.“

Vom Hauptbahnhof zum Marktplatz

Der Demonstrationszug zum Christopher Street Day startet am 27. April 2019 um 16 Uhr am Hauptbahnhof in Osnabrück in Richtung Marktplatz. Dort finden die Abschlusskundgebung und weitere Aktionen statt. Am Abend ist eine Tour durch die Osnabrücker Gastronomie mit dem Ziel Rosenhof geplant. Dort findet die offizielle CSD-Party statt.

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