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28.08.2020, 16:46 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

KAB Osnabrück unterstützt Partnerorganisation in Brasilien

Präsentieren den symbolischen Scheck: Diakon Christian Eilers (KAB Diözesanpräses) und Karl-Heinz Erlenkamp (KAB Bezirks- und Diözesanvorstand). Foto: privat

Präsentieren den symbolischen Scheck: Diakon Christian Eilers (KAB Diözesanpräses) und Karl-Heinz Erlenkamp (KAB Bezirks- und Diözesanvorstand). Foto: privat

Osnabrück Der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Osnabrück übergab eine Spende von 1200 Euro an den Vorsitzenden des KAB-Weltnotwerks im Bistum Osnabrück, Christian Eilers. Die Spende setzt sich zusammen aus dem KAB Bezirk Osnabrück (150 Euro), Bezirksverband Emsland/Grafschaft Bentheim (750 Euro) und KAB Diözesanverband (300 Euro).

Seit 1960 ist das Weltnotwerk das internationale Hilfswerk der KAB Deutschlands. Es ist „Ausdruck der Solidarität für Gerechtigkeit und Zukunftshoffnung und zugleich Instrument für die Anstrengungen im Kampf gegen Armut und Ausbeutung“.

Das Geld wird weitergeleitet an die Movimento de Trabalhadores Christaos (MTC), der brasilianischen Partnerorganisation der KAB Osnabrück. Brasilien – eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder – benötigt dringend Hilfsmittel zum Kampf gegen das Coronavirus. Fehlende Sozialsysteme und damit entsprechende Absicherung einerseits und harte Maßnahmen zum Schutz gegen Covid-19 andererseits sind Gründe für die bedrohliche Lage insbesondere in den Favelas der großen Städte. Durch stringente Ausgangssperren wird vielen Menschen die Existenzgrundlage entzogen; sie können ihrem Broterwerb nicht nachgehen und haben teilweise seit Monaten keinerlei Arbeitsmöglichkeiten und somit auch keine Einkünfte mehr. Nicht wenige hungern und sind auf solidarische Hilfe angewiesen.

In einem Bericht von Gloria Rodrigues de Paula, der Generalsekretärin der brasilianischen MTC heißt es unter anderem: „Die Regierung Brasiliens mit Präsident Bolsonaro an der Spitze hat ein Verhalten und eine Haltung, die zu keiner Zeit mit der Achtung der Menschenwürde vereinbar ist.“ Als zurzeit wichtigste Hilfe benötige die brasilianische Bevölkerung Schutzmasken, die zumindest für die Ärmsten der Armen“ mit der Spende angeschafft werden könnten.

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