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24.04.2020, 13:10 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Handwerkskammer appelliert: „Schutzmaßnahmen einhalten“

„Es ist noch nicht vorbei“: Sven Ruschhaupt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, fordert strikte Anwendung einheitlicher Arbeitsschutzstandards in den Handwerksbetrieben, auf den Baustellen und im Kundendienst.

Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln gelten im Beruf sowohl im Kollegenkreis als auch beim Kundenkontakt.Foto: dpa

Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln gelten im Beruf sowohl im Kollegenkreis als auch beim Kundenkontakt.Foto: dpa

Osnabrück Die Handwerkskammer Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim mahnt ihre rund 10.700 Mitgliedsbetriebe mit ihren 100.000 Beschäftigten eindringlich, die Arbeitsschutzmaßnahmen strikt einzuhalten. „Entsprechende Empfehlungen des Bundesarbeitsministeriums sind deutlich und haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass die Situation nicht eskaliert ist“, sagt Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt und erklärt weiter. „Alle Mitarbeiter sollten in den Betrieben, auf den Baustellen und im Kundendienst die höchstmöglichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten. Abläufe müssen so organisiert werden, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern gilt auch bei der Arbeit. Für zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direktem Kontakt muss gesorgt und zusätzliche Hygienemaßnahmen müssen vorgehalten werden.“

Bei der Erarbeitung der Arbeitsschutzstandards hat die Handwerkskammer stets darauf hingewiesen, dass neben dem Schutz der Beschäftigten auch die betriebliche Umsetzbarkeit und die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen für Handwerksbetriebe Berücksichtigung finden muss. Entsprechende Empfehlungen mündeten unter anderem in verpflichtende Vorschriften, wie sie jetzt bei den Frisören gelten, die voraussichtlich am 4. Mai wieder ihre Salons öffnen dürfen – unter strengen Auflagen: Mund-Nasen-Schutz für Beschäftigte und Kundschaft, obligatorisches Haarewaschen im Salon, ausreichende Schutzabstände, Abschaffung von Wartezonen, Verwendung von jeweils gereinigten Arbeitsmaterialien, optimierte Lüftung und Unterweisung der Beschäftigten in Schutzmaßnahmen, Händehygiene und Hautschutz. Ruschhaupt: „Wir appellieren eindringlich an unsere Handwerkerinnen und Handwerker, geltende Empfehlungen und vor allem verbindliche Vorschriften im Interesse der Allgemeinheit strikt einzuhalten. Wir müssen uns alle weiterhin disziplinieren, denn es ist noch nicht vorbei.“

Weitere Informationen gibt es auf www.hwk-osnabrueck.de.

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