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31.08.2020, 11:28 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Diözesanmuseum lädt zu Führungen und Vorträgen ein

Am Reginenschrein erhält Regina Niemann (rechts) anlässlich ihres Namenstages als Erste das Buch „Heilige Helfer“ aus den Händen von Hermann Queckenstedt und Friederike Dorner als Geschenk. Foto: Pentermann

Am Reginenschrein erhält Regina Niemann (rechts) anlässlich ihres Namenstages als Erste das Buch „Heilige Helfer“ aus den Händen von Hermann Queckenstedt und Friederike Dorner als Geschenk. Foto: Pentermann

Osnabrück „Regina und mehr …“ nennt das Diözesanmuseum Osnabrück, Domhof 12, ein kleines Kulturprogramm, mit dem es am ersten Septemberwochenende sowohl den anstehenden Namenstag der Heiligen Regina sowie die erste „Osnabrücker Kulturnacht“ vor 20 Jahren würdigen möchte.

Zu diesem Anlass erhalten alle Trägerinnen des Namens Regina das Buch „Heilige Helfer“ geschenkt, wenn sie sich zwischen dem 5. und 13. September die kleine Sonderausstellung über den Reginenschrein anschauen. Normalerweise befindet sich der Reginenschrein im Hochaltar des Domes und konnte zuletzt vor 19 Jahren in einer Sonderausstellung von allen Seiten betrachtet werden. Im Mittelalter galt eine Pilgerreise zur Heiligen Regina in den Osnabrücker Dom als hilfreich gegen Fieber, Fallsucht, verrenkte Glieder und Blindheit sowie als Dank nach schweren Geburten.

Einen ersten Probelauf startete das Museumsteam, nachdem sich Regina Niemann aus Münster zu einer persönlichen „Pilgerreise“ nach Osnabrück angemeldet hatte. „Für die IT-Fachfrau ist die Heilige Regina von Alesia ein Vorbild, das auch im täglichen Leben auf sie anregend wirkt. Entsprechend freute sie sich über das unerwartete Buchgeschenk, das sie in der vergangenen Woche erhielt“, heißt es aus dem Bischöflichen Generalvikariat.

Erinnerung an Dom-Kulturnacht

Am 3. September 2000 fand die Dom-Kulturnacht statt, die damals 6000 Besucher zwischen 16 und 24 Uhr ins Umfeld der Kathedrale lockte. Mit ihrem innovativen Konzept begründete sie die Tradition der „Osnabrücker Kulturnächte“, die seither von der Stadt Osnabrück koordiniert werden. Entsprechend dem dezentralen Format sollen die beiden „Dom-Kulturtage“ am Samstag, 5. September und Sonntag, 6. September, neben dem Museum auch die Kathedrale, die benachbarte Kleine Kirche, den Domherrenfriedhof sowie die Gärten des Bischofshauses und des Priesterseminars einbeziehen.

Von Samstag, 5. September, an wird zudem im Diözesanmuseum und in Schaufenstern der Stadt die Ausstellung „So war’s DDRüben“ zu sehen sein, für die Schüler zwölf Bewohner der Region zu ihren ganz persönlichen Erinnerungen an die DDR interviewt und um symbolische Objekte gebeten haben.

Das Programm

Am Samstag, 5. September, 11 Uhr, hält Generalvikar Theo Paul einen Vortrag über „Heilige und Märtyrer des 20. Jahrhunderts“.

Jeweils Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September, 14 Uhr, zeigt Dr. Hermann Queckenstedt bei einer Führung Interessierten den Domherrenfriedhof und seine Gräber. An denselben Tagen referiert Friederike A. Dorner jeweils um 16 Uhr zum Thema „Den Reginenschrein im Blick“. Domkapitular Ulrich Beckwermert und Dr. Hermann Queckenstedt zeigen an beiden Tagen um 15.30 in einer Führung „Oasen der Ruhe – Die Gärten des Bischofs und des Priesterseminars“, und jeweils um 17 Uhr ist Dr. Hermann Queckenstedt bei einer Führung im Dom den „Heiligen Helfern auf der Spur – Der Osnabrücker Dom und seine Heiligen“.

Zu den einzelnen Angeboten ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0541 318481 oder per E-Mail an n.domke@bistum-os.de. Weitere Informationen gibt es auf www.dioezesanmuseum-os.de.

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