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26.03.2018, 11:52 Uhr

4,4 Millionen Schmuggelzigaretten in Osnabrück entdeckt

Zollfahnder haben in einer Lagerhalle in Osnabrück unversteuerte Zigaretten und Tabak gefunden. Außerdem besteht der Verdacht, dass dort ebenfalls gefälschtes Waschmittelpulver umgeschlagen wurde. Der Steuerschaden liegt bei rund 638.000 Euro.

4,4 Millionen Schmuggelzigaretten in Osnabrück entdeckt

Rund 4,4 Millionen Zigaretten stellte der Zoll in Osnabrück sicher. Foto: Zollfahndung

gn Osnabrück. Bereits am Montag der vergangenen Woche, 19. März, stellten Zollfahnder bei der Durchsuchung einer Lagerhalle in Osnabrück insgesamt 4,4 Millionen Stück unversteuerte und unverzollte Zigaretten sowie 114 Kilogramm Rauchtabak sicher. Außerdem fanden sie elf Tonnen Waschmittelpulver eines Markenherstellers, bei denen Fälschungsverdacht besteht, teilte der Zoll am Montag mit.

Ein anonymer Anrufer gab dem Zoll einen Tipp. Er meldete, dass auf einem Industriegelände „Kartons mit Zigaretten“ abgeladen werden. Daraufhin machten sich die Fahnder sofort auf den Weg dorthin und kontrollierten die Lagerstätte. Auf den ersten Blick sahen die Beamten, dass die Lagerhalle voller Zigarettenkartons war und zwei Personen einen Kleintransporter mit Zigaretten beluden. Die Zöllner griffen zu und nahmen zwei 42 und 59 Jahre alte tatverdächtige Deutsche vor Ort vorläufig fest.

In dem Lager konnten bei der anschließenden Durchsuchung insgesamt 4,4 Millionen Stück unversteuerte und unverzollte Zigaretten der Marke „NZ“, 114 Kilogramm unverzollter und unversteuerter Rauchtabak und elf Tonnen Waschmittelpulver eines Markenherstellers, bei denen Fälschungsverdacht besteht, sowie Unterlagen sichergestellt werden.

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Auch 114 Kilogramm unversteuerten Tabak konfiszierten die Fahnder. Foto: Zollfahndung

© Zoll

Große Gebinde mit den unversteuerten Zigaretten wurden in der durchsuchten Halle gelagert. Foto: Zollfahndung

© Zoll

Im Anschluss wurden noch drei weitere Gewerbeobjekte und die Privatwohnungen der Beschuldigten durchsucht und weitere Beweismittel sichergestellt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Zu dem fälschungsverdächtigen Waschpulver werden zur Zeit Prüfungen bei dem Hersteller geführt.

Der Steuerschaden für die unverzollten und unversteuerten Rauchwaren beläuft sich auf insgesamt rund 638.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen führt der Dienstsitz des Zollfahndungsamts Essen in Münster im Auf-trag der Staatsanwaltschaft Osnabrück.

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Auch 114 Kilogramm unversteuerten Tabak konfiszierten die Fahnder. Foto: Zollfahndung

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Große Gebinde mit den unversteuerten Zigaretten wurden in der durchsuchten Halle gelagert. Foto: Zollfahndung

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