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09.07.2018, 10:03 Uhr

Schmuggler mit mehr als fünf Kilo Marihuana geschnappt

Unter Drogeneinfluss und mit mehr als fünf Kilogramm Marihuana im Gepäck war ein 36-jähriger Mann am Sonntag auf der Autobahn 30 unterwegs. Pech für ihn – auch die Bundespolizei legte eine Wochenendschicht ein und zog ihn aus dem Verkehr.

Schmuggler mit mehr als fünf Kilo Marihuana geschnappt

Ziemlich schnell fanden die Beamten der Bundespolizei die versteckten Drogen im Auto eines 36-jährigen Polen (Symbolbild).

Waldseite Beamte der Bundespolizei haben am Sonntagvormittag einen mutmaßlichen Drogenschmuggler festgenommen. Der 36 Jahre alte Mann war zuvor gegen 10 Uhr in einem Auto mit niederländischer Zulassung über die Autobahn 30 in das Bundesgebiet eingereist. Auf dem Parkplatz Waldseite Süd wurde er von einer Streife der Bundespolizei angehalten und kontrolliert.

Während der Kontrolle entdeckten die Beamten im Kofferraum recht schnell eine Reisetasche. „Darin fanden die Fahnder ein größeres, mit Plastikfolie versehenes Paket mit über fünf Kilogramm Marihuana“, teilte ein Sprecher der Bundespolizei am Montagmorgen mit. In der Geldbörse des Mannes befanden sich zudem noch geringe Mengen Amphetamine.

Marihuana im Wert von 51.000 Euro

Damit endete der Drogenschmuggel bereits an der deutsch-niederländischen Grenze. Der polnische Staatsangehörige wurde festgenommen und zusammen mit den beschlagnahmten Drogen für weitere Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. „Das beschlagnahmte Marihuana hat im Straßenhandel einen Verkaufspreis von über 51.000 Euro“, ließ der Polizeisprecher wissen.

Da der 36-Jährige – laut einem Drogenschnelltest – das Fahrzeug offenbar auch unter Drogeneinfluss geführt hatte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Drogenschmuggler wurde noch am Sonntagabend auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Mann.

„In den vergangenen Wochen wurden mehrmals Schmuggelversuche von Drogen aufgedeckt. Damit ist die deutsch-niederländische Grenze weiterhin ein Brennpunkt hinsichtlich der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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