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09.04.2019, 15:29 Uhr

Milchlandpreis-Wettbewerb: Hofschild für Betrieb in Samern

Ein ganz besonderes Hofschild ziert künftig die Einfahrt von Familie Schepers aus Samern. In einem landesweiten Wettbewerb hatte es der Milchviehbetrieb im Dezember unter die zwölf besten der rund 8500 Milcherzeuger in Niedersachsen geschafft.

Milchlandpreis-Wettbewerb: Hofschild für Betrieb in Samern

Freuen sich über die Auszeichnung (von links): Maria und Gerhard Schepers, Daniela und Andreas Schepers mit ihren drei Söhnen sowie Herbert Heyen vom Vorstand der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. Foto: privat

Samern Familie Schepers darf sich seitdem zu den besten Milcherzeugern Niedersachsens 2018 zählen. Die Familie erhielt bereits in Bad Zwischenahn aus den Händen von Rainer Beckedorf, Staatssekretär im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, die Ehrung in Form einer Urkunde und einer „Mini Olga“ für das Revers.

Am Montag wurde nun das attraktive Hofschild aufgehängt, welches von Herbert Heyen, Vorstand der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) überreicht wurde. Zahlreiche Ehrengäste waren anwesend, unter anderem Marco Beernink, Bürgermeister der Gemeinde Samern, Hermann Heilker, Vorsitzender der Vereinigung Emsländisches Landvolk, Claus Naarmann, Geschäftsführer der Privatmolkerei Naarmann GmbH sowie Hermann Geerink von der Masterrind GmbH.

Herbert Heyen, Vorstand der LVN, lobte das Engagement der Wettbewerbsteilnehmer, das den Weg für einen Dialog mit den Verbrauchern bereite: „Im Rahmen der Teilnahme am Milchlandpreis haben die Familien unter Beweis gestellt, dass sie verantwortungsbewusst mit jedem einzelnen Tier und der Umwelt umgehen. Sie sind bereit, offen und ehrlich mit den Menschen außerhalb der Landwirtschaft in den Dialog zu treten. Dadurch bringt der Milchlandpreis Konsumenten und Produzenten wieder näher zusammen.“

Beim Milchlandpreis-Wettbewerb steht das nachhaltige Wirtschaften der Betriebe im Mittelpunkt. Zur Bewertung dieser Nachhaltigkeit prüft ein jeweils aus zwei Fachleuten bestehendes Gutachterteam nicht nur die Höfe, sondern auch deren Aktivitäten in den Bereichen Ökologie, Tierwohl, Soziales und Ökonomie. „Ziel ist es, jedes Jahr einen Milcherzeugerbetrieb als Preisträger der ,Goldenen Olga‘ zu ermitteln, der nicht nur eine optimale Rohmilch produziert, sondern auch hervorragend wirtschaftet und sich durch einen besonders verantwortungsbewussten Umgang mit seinen Tieren, der Umwelt und den auf dem Hof arbeitenden Menschen hervorhebt“, so die Landesvereinigung in der Ausschreibung zum Wettbewerb. Nach Ansicht von Heyen punktet der Hof von Familie Schepers mit einem sehr ordentlichen Erscheinungsbild, einer guten Betriebsführung und guten Produktionszahlen.

Der Geschäftsführer der Privatmolkerei Naarmann GmbH, Claus Naarmann, freute sich über den Milchlandpreis-Erfolg des langjährigen Milchlieferanten. „Die Familie Schepers führt ihren Hof mit sehr viel Engagement und Erfolg“, so Naarmann. „Auf ihrem Hof arbeiten alle Hand in Hand und sie führen den Betrieb mit großer Leidenschaft und unternehmerischem Geschick. Wir sind stolz darauf, dass es einer unserer Milchlieferanten unter die besten zwölf des Milchlandpreises geschafft hat.“

Der Hof der Familie Schepers befindet sich bereits seit 1658 im Familienbesitz. Der Betrieb liegt in der Nähe des „Samerrott“, einem 266 Hektar großen geschlossenen Waldgebiet in der Gemeinde Samern in der Grafschaft Bentheim. Die Familie bewirtschaftet insgesamt 100 Hektar, davon 36 Hektar Grünland.

Auf dem Hof werden 130 Milchkühe und ebenso viele Rinder als weibliche Nachzucht gehalten. Die Herde erbringt eine überdurchschnittliche Milchleistung von rund 11.545 Kilogramm pro Kuh und Jahr bei einem Fettgehalt von 3,78 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,37 Prozent. Die Milch wird an die Privatmolkerei Naarmann GmbH geliefert.

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