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20.11.2017, 15:31 Uhr

Betrunkener 20-Jähriger wehrt sich gegen Blutentnahme

Ein 20-jähriger Rheinenser hat sich am Sonntag heftig zur Wehr gesetzt, als die Autobahnpolizei bei Schüttorf eine Blutentnahme anordnete. Zuvor hatten sie bei ihm einen Atemalkoholwert von 1,79 Promille gemessen. Sie konnten ihn nur schwer beruhigen.

Betrunkener 20-Jähriger wehrt sich gegen Blutentnahme

Ein 20-jähriger Rheinenser hat sich gegen die Blutentnahme der Polizei zur Wehr gesetzt. Symbolfoto: Konjer

gn Schüttorf. Mit heftigem Widerstand hat ein 20-jähriger Mann aus Rheine reagiert, als die Beamten der Autobahnpolizei ihm am Sonntag eine Blutprobe, zwecks Feststellung der Blutalkoholkonzentration, entnehmen wollten. Ein Atemalkoholtest bei Schüttorf hatte zuvor einen Wert von 1,79 Promille ergeben. Als dem 20-Jährigen mitgeteilt wurde, dass ihm eine Blutprobe entnommen werden sollte, setzte er sich zur Wehr. Den Beamten gelang zunächst nicht, ihm die Probe auf der Dienststelle der Autobahnpolizei ordnungsgemäß zu entnehmen.

„Weder das gute Zureden der Beamten, noch die Anwendung einfacher körperlicher Gewalt, führten zum Erfolg“, meldet die Polizei am Montag. Die Gefahr, dass der Mann sich bei der Entnahme ernsthaft verletzt, war zu groß. Der 20-Jährige wurde in den Polizeigewahrsam nach Lingen transportiert, wo die Beamten mit Unterstützung ihrer Kollegen einen neuen Anlauf unternahmen.“ Der Mann hatte sich inzwischen beruhigt, dass er sich die Blutprobe dort freiwillig entnehmen ließ. „Ab 1,1 Promille gelten Autofahrer als generell fahruntüchtig. Dann sprechen wir von einer Straftat und entnehmen Blutproben für das folgende Gerichtsverfahren. Das ordnen die Beamten dann direkt an“, erklärt Polizeisprecher Dennis Dickebohm. Komme es zu Fahrausfällen könnten die Polizeibeamten bereits ab 0,3 Promille eine Blutprobe entnehmen lassen.

Neben einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wird der 20-Jährige sich auch wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

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