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06.05.2019, 17:30 Uhr

Zwei Chöre von beiden Seiten der Grenze geben Konzert

Vokalensemble Frenswegen und Kamerkoor Canteklaer geben gemeinsam ein Konzert, in dessen Mittelpunkt doppelchörige Kompositionen alter Meister stehen.

Zwei Chöre von beiden Seiten der Grenze geben Konzert

Das Vokalensemble Frenswegen (Bild) arbeitet erstmals mit dem „Kamerkoor Canteklaer“ zusammen.Foto: privat

Nordhorn Zwei auf beiden Seiten der Grenze für anspruchsvolle Vokalmusik bekannte Chöre laden im Mai zu Konzerten ein: Das Vokalensemble Frenswegen mit Probensitz am Kloster Frenswegen in Nordhorn und der „Kamerkoor Canteklaer“ aus Enschede arbeiten erstmals zusammen und bereiten derzeit das Konzertprogramm vor, in dessen Mittelpunkt doppelchörige Kompositionen alter Meister stehen. Die Konzerte finden am 18. und 19. Mai in Nordhorn und Enschede statt.

Das Vokalensemble Frenswegen hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch unbekannte Werke geistlicher Chormusik einzustudieren. Daneben gehören Orchesterwerke und weltliche Programme zum Repertoire des 40-köpfigen Ensembles. Der Chor unter Leitung von Regionalkantor Stephan Braun genießt in der Grafschaft Bentheim einen guten Ruf und gehört nach Meinung von Kritikern zu den besten der Region.

Der „Kamerkoor Canteklaer“ ist auf deutscher wie niederländischen Seite für Liebhaber der Chormusik in kleiner Besetzung längst kein unbeschriebenes Blatt: In der niederländischen Grenzregion gehört das rund 20-köpfige Ensemble unter Leitung von Iassen Raykov zu einer der ersten Adressen guten Chorgesangs. Und auch den Grafschafter Liebhabern anspruchsvoller Vokalmusik dürfte der Chor als erster Preisträger des Deutsch-Niederländischen Kirchenmusikpreises 2015 im Kloster Frenswegen in Erinnerung sein.

Die Klangfülle von mehr als 60 Sängern nutzen die Ensembles nun für die Darbietung dreier großer doppelchöriger Werke, entstanden vom 17. bis 19. Jahrhundert: von Heinrich Schütz „Singet dem Herrn ein neues Lied“, von Johann Sebastian Bach die Motette „Komm, Jesu, komm“. Als gemeinsames Chorstück wird auch das Ave Maria von Franz Xaver Biebl gesungen.

Beide Chöre werden einzeln weitere Kompositionen jüngeren Datums darbieten.Das Vokalensemble Frenswegen hat dafür das „Pater Noster“ von Jozéf Swider und „Ubi Caritas“ von Ola Geijlo ausgewählt. Der „Kamerkoor Canteklaer“ bereitet sich unter anderem auf die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger vor. In beiden Konzerten wird der Chorgesang ergänzt durch solistische Instrumentalmusik: In Nordhorn wird Fabian Schlie. Kompositionen für Marimbafon spielen, in Enschede Dora Raykova Kompositionen für Violine.

In Nordhorn findet das Konzert am Sonnabend, 18. Mai, um 19.30 Uhr in der St. Augustinuskirche statt. In Enschede beginnt das Konzert am Sonntag, 19. Mai, bereits um 16 Uhr in der St. Jakobuskirche.

Karten für die Konzerte gibt es für 13,50 Euro im Vorverkauf in Nordhorn bei der Buchhandlung Thalia, in Emlichheim in Hanne‘s Laden, in Neuenhaus im Bürgerbüro im Rathaus, in Schüttorf bei Moldwurf, in Uelsen in der Buchhandlung Mine sowie online auf www.gn-ticketshop.de und www.canteklaer.nl und bei den Chormitgliedern. GN-Card-Inhaber erhalten 1,50 Euro Rabatt.

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