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04.03.2020, 13:54 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Wirtschaftsplanspiel für Schüler bei der Kreissparkasse

Der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim hat in Kooperation mit regionalen Partnern Schülern des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft in spielerischer Form einen Einblick in das Thema Wirtschaft vermittelt.

In der zweiten Planspielwoche überzeugten die Schülerinnen und Schüler ihr Publikum mit den von ihnen entwickelten Drohnen. Foto: IAV

In der zweiten Planspielwoche überzeugten die Schülerinnen und Schüler ihr Publikum mit den von ihnen entwickelten Drohnen. Foto: IAV

Nordhorn Was macht ein Manager an der Spitze eines Unternehmens? Welche Entscheidungen muss er treffen, um das Unternehmen erfolgreich zu führen? Welche Informationen braucht er, um diese Entscheidungen treffen zu können? Mit diesen Fragen setzten sich die beiden elften Klassen des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft in Nordhorn auseinander. Auch in diesem Jahr wurde für sie der Wechsel vom Lernort Schule zum Lernort Betrieb mög-lich gemacht. Je eine Woche lang wechselten die insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Vorständen fiktiver Unternehmen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. In den Geschäftsräumen der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn hatten sie – aufgeteilt in je drei Gruppen – ein innovatives Produkt zu entwickeln, dieses auf den Markt zu bringen und sich gegen ihre Mitbewerber durchzusetzen. Seit 2008 engagiert sich die Kreissparkasse in Nordhorn als Gastgeberin für das Planspiel, das vom Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim (IAV) gemeinsam mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH (BNW) veranstaltet wird.

Um unternehmerisch agieren zu können, wurden die Schüler durch Experten der Kreissparkasse sowie der BVB Verlagsgesellschaft mbH und der KCA Deutag Drilling GmbH auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Dazu waren Referate zu Themenbereichen wie „Unternehmensziele und Unternehmensorganisation“, „Marketing“, „Personalmanagement und betriebliche Mitbestimmung“ sowie „Aktiengesellschaft und Aktionär“ vorgesehen. Realistisch waren nicht nur die vorgegebenen Bilanzen, Aufgabenstellungen und unvorhergesehenen Einflüsse von Gesamtwirtschaft, Politik oder einzelnen Mitbewerbern, sondern auch der mehr als 8-Stunden-Tag. Anfangs, so meinten die „Nachwuchsvorstände“, hätten sie einfach nur Interesse an der ungewohnten Aufgabenstellung gehabt. Doch dann - gepackt von Ehrgeiz - wollten sie schon bald nach dem ersten Planspieltag ein betriebswirtschaftlich akzeptables Ergebnis vorzeigen können. Schnell entwickelten die Schüler unterschiedliche Strategien, setzten sich intensiv mit den beiden Mitbewerbern auseinander und strebten bessere Betriebsergebnisse an. Die Wochenaufgabe der Nachwuchsmanager bestand darin, ideenreiche und exklusive Produkte zu entwickeln und diese zu vermarkten. So entschieden sich die Schüler in der ersten Woche für die Vermarktung von Rollern mit moderner und praxistauglicher Ausstattung. Motiviert gingen auch die Teilnehmer in der Folgewoche an den Start: Sie positionierten sich als Hersteller von Drohnen mit kreativen Funktionen auf dem Planspielmarkt. Ein Spielleiter vom BNW stand den jungen Unternehmern während der Seminartage für nötigen theoretischen Input und Fragen aller Art zur Verfügung. Am Donnerstag der Woche stellten die Schüler einer fiktiven Einkaufgemeinschaft, bestehend aus Vertretern der regionalen Wirtschaft, Eltern sowie Lehrkräften, in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse ihre Produkte und ein darauf abgestimmtes Marketingkonzept im Rahmen von Produktpräsentationen vor. Die Gäste zeigten sich sehr beeindruckt von der Kreativität und den Präsentationsfähigkeiten der jungen „Nachwuchsmanager“.

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