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21.09.2018, 18:42 Uhr

Vorverkauf für „Goodbye Klein-Amerika“ beginnt

Der Startschuss für die Neuinszenierung des Nordhorn-Musicals „Goodbye Klein-Amerika“ ist gefallen. Mit Beginn der Proben des rund 40-köpfigen Ensembles hat auch der Vorverkauf für die sechs Aufführungen im Januar 2019 in der „Alten Weberei“ begonnen.

Vorverkauf für „Goodbye Klein-Amerika“ beginnt

Auf der Bühne stehen Mark Stouwdam als Robert und Natalia Scherrman als Christy. Foto: Roman Stark

Von Andre Berends

Nordhorn 20 Jahre nach der Uraufführung erlebt das Musical „Goodbye Klein-Amerika“ im Januar 2019 eine Neuinszenierung. Die Geschichte vom Niedergang der Textilstadt Nordhorn wird wieder in der früheren Povel-Halle „Alte Weberei“ erzählt. „Das Musical war damals die erste richtig große Inszenierung nach der Eröffnung“, sagte Bürgermeister Thomas Berling am Freitag auf der Bühne des heutigen Kulturzentrums.

Mit der Aufnahme der Proben des rund 40-köpfigen Ensembles hat auch der Vorverkauf für die sechs Aufführungen im Januar 2019 begonnen. Der Vorhang zur Premiere fällt am Sonnabend, 19. Januar, um 20 Uhr.

Heute noch aktuell

Die Neuinszenierung werde mit der Aufführung von vor 20 Jahren nicht mehr viel zu tun haben, sagte Autor Thomas Kriegisch: „Wir suchen den Bezug zur Gegenwart.“ Gleichwohl hätten er und Co-Autor Werner Straukamp bei den Vorbereitungen festgestellt, wie aktuell das Thema von damals auch heute noch ist.

Für die neue Produktion arbeiten mehrere Einrichtungen zusammen: Kooperationspartner sind das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ) Lingen, die Stadt Nordhorn, die Musikschule Nordhorn, das Kulturzentrum und der Förderverein „Alte Weberei“ als Träger der Produktion. Auf die Bühne gebracht wird die Neuinszenierung von Regisseur Nils Hanraets vom TPZ. Die musikalische Leitung der Live-Band und die Arrangements aller Titel übernimmt Ivo Weijmans. Das Bühnenbild gestaltet der freie Künstler Ansgar Silies. Die Choreographie liegt in den Händen von Irina Kempel (TPZ), die mit ihrem Tanz-Ensemble die Proben bereits aufgenommen hat.

Drei große Spenden

Gefördert und überhaupt erst möglich gemacht wird die Produktion durch drei Spenden. Die Stadt Nordhorn gibt 10.000 Euro, von der Emsländischen Landschaft fließt eine Summe in ähnlicher Höhe. Die größte Zuwendung kommt von der Grafschafter Sparkassenstiftung. Stiftungsratsvorsitzender Hubert Winter überreichte Gisela Büsching-Stark als der Vorsitzenden des Veranstalters „Kulturförderverein Alte Weberei“ gestern Mittag einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro. „Die textile Geschichte der heutigen Wasserstadt Nordhorn wird auf einer besonderen künstlerischen Weise – nämlich mit Musik, Tanz und Gesang – erlebbar“, verdeutlichte Hubert Winter und merkte an, dass „mit der Neuinszenierung 20 Jahre später auch eine neue Generation Grafschafter Bürger angesprochen wird“. Es sei wichtig zu wissen, in welch wirtschaftlicher Situation sich insbesondere die Textilunternehmen befunden haben. Er selbst habe den Wandel Mitte der 1990er-Jahre als Banker miterlebt.

Der Wiederaufführung von „Goodbye Klein-Amerika“ – das Stück zog vor 20 Jahren rund 10.000 Besucher an – soll im Jahr darauf eine Fortsetzung folgen. „Wir wollen erzählen, wie sich Nordhorn aus der Krise von damals befreit hat. Die Stadt ist ja heute nicht wiederzuerkennen“, erklärte Thomas Kriegisch, der auch für den zweiten Teil Buch und Musik schreibt. Die Premiere der Fortsetzung ist für Januar 2020 geplant.

„Goodbye Klein-Amerika“ wird nach der Premiere am 19. Januar 2019 jeweils um 20 Uhr am 20., 24., 25., 26. und 27. Januar in der „Alten Weberei“ gespielt. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 20 Euro (mit GN-Card: 18,50 Euro) sowie an der Abendkasse 24 Euro (mit GN-Card: 22,50 Euro). Karten sind erhältlich im GN-Ticketshop sowie in Nordhorn bei den GN, in Georgies Plattenladen, im Reisebüro Berndt, im Reisebüro Richters und beim VVV.

Vorverkauf für „Goodbye Klein-Amerika“ beginnt

Die Hauptdarsteller (von vorne) Thomas Schulz als Zack, Merlin Ränsch als Lara, Mark Stouwdam als Robert und Natalia Scherrmann als Christy. Foto: Roman Stark, Montage: B + F

Vorverkauf für „Goodbye Klein-Amerika“ beginnt

Zur Übergabe der 20.000-Euro-Spende der Sparkassenstiftung fanden am Freitagmittag in der „Alten Weberei“ zusammen (von links): Regisseur Nils Hanraets, Autor Thomas Kriegisch, Bürgermeister Thomas Berling, Hubert Winter (Sparkassenstiftung), Gisela Büsching-Stark und Heinz Pohl (Förderverein „Alte Weberei“), Autor Werner Straukamp, Ivo Weijmans (Musikschule) und Manuel Evers („Alte Weberei“). Foto: Berends

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