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01.06.2018, 15:00 Uhr

Viele neue Ideen für den Plattdeutsch-Unterricht

Rund 50 Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiterinnen waren beim „Schoolmesterdag“ im Nordhorner Kloster Frenswegen dabei. Der Tag der Emsländischen Landschaft gilt als „Mutmacher“ für den Plattdeutsch-Unterricht und gibt Tipps und Anregungen.

Viele neue Ideen für den Plattdeutsch-Unterricht

Sie führten durch den „Schoolmesterdag“ (von links): Linda Wilken, Nele Ohlsen, Johanna Stiepel, Anette Bardenhorst, Fenna Monske, Edith Sassen.Foto: Emsländische Landschaft

gn Nordhorn. Rund 50 Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiterinnen waren beim „Schoolmesterdag“ im Kloster Frenswegen dabei. Die Fortbildung von der Emsländischen Landschaft in Kooperation mit der Landesschulbehörde soll Tipps und Anregungen für den Plattdeutsch-Unterricht geben und vor allem Mut machen. Dies hob auch Josef Brüggemann, Vizepräsident der Landschaft, in seinem Grußwort hervor: „Die Vermittlung der plattdeutschen Sprache steht und fällt mit Ihrem persönlichen Einsatz.“ Es gelte häufig, Widerstände zu überwinden, Überzeugungsarbeit zu leisten und geeignete Materialien zu finden. Doch es gebe mittlerweile positive Signale vom Kultusministerium, das Plattdeutsch-Unterricht verstärkt fördern möchte.

Eröffnet wurde die Fortbildung von Fenna Monske. Johanna Stiepel und Anette Bardenhorst stellten Lieder aus dem Materialordner „Dat maakt Pleseär!“ vor, den sie mit dem „Groafschupper Plattproater Kring“ erarbeitet haben. Nele Ohlsen von der Kirsten-Boie-Grundschule in Wallhöfen präsentierte das von ihr erarbeitete Lehrwerk „Plattsnack“. Es wurde in mehrere plattdeutsche Sprachvarianten übertragen und wird vom Kultusministerium zeitnah auch für die Grafschaft und das Emsland herausgegeben.

Auch das Lehrwerk „Platt löppt“ von Edith Sassen wurde vorgestellt, die sich als Beraterin für Regionen und ihre Sprachen im Unterricht für die Grafschaft und das Emsland engagiert. Zwei Bände des Werks sind beim Isensee-Verlag erschienen und richten sich mit vielen Liedern, Spielen und Dialogen an Kinder der dritten und vierten Klasse.

Linda Wilken von der Emsländischen Landschaft zog zum Ende eine erfolgreiche Bilanz: „Der ,Schoolmesterdag‘ ist eine gute Gelegenheit für Lehrkräfte, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch für uns ist es wichtig, mit Fachkräften Ideen auszutauschen.“

Groß war bei den Teilnehmern der Wunsch nach Vernetzung und Austausch. Die Landschaft wird im kommenden Schuljahr eine Arbeitsgemeinschaft für Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter einrichten, die sich regelmäßig trifft und gemeinsame Aktionen plant.

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