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21.03.2018, 13:58 Uhr

Viel Jubel über neue Spielgeräte an Nordhorner Schule

Über neue Spielgeräte können sich die Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule freuen: Rund 30.000 Euro hat die Stadt für die Gestaltung eines neuen Schulhofabschnitts ausgegeben.

Viel Jubel über neue Spielgeräte an Nordhorner Schule

Gleich nach der Eröffnung des neuen Schulhofabschnittes wurde das Spielgerät von den Grundschülern der EMA-Schule in Besitz genommen. Foto: privat

gn Nordhorn. Pünktlich vor den Osterferien konnte an der EMA-Schule ein neuer Schulhofabschnitt eingeweiht werden. Dort, wo bis vor wenigen Monaten noch ein baufälliger Pavillon stand, finden sich nun eine große Rundschaukel, eine Doppelwippe und eine Kletterkombination. An der Auswahl der neuen, zusätzlichen Spielgeräte hat der Schülerrat aktiv mitgewirkt.

Als Schulleiterin Brigitta Kaiser das Absperrband mit der großen Schere durchschneidet, gibt es für die Schülerinnen und Schüler kein Halten mehr. Mit lauten Jubelschreien werden die Schaukel, die Wippe und der Kletterparcours in Beschlag genommen und umgehend ausgiebig getestet.

Der Ansturm kommt für die Schulleiterin wenig überraschend: „Die Kinder haben die ganze Bauphase über mit großen Augen zugeschaut und seit Tagen auf diesen Moment gewartet“, sagt Kaiser verständnisvoll. „Es ist ja auch wirklich die tolle Anlage geworden, die sie sich gewünscht haben.“

Der Schülerrat der EMA-Schule hatte sich auf Wunsch der Schulleitung intensiv in die Planungen für die neue Spielfläche eingebracht. Der Rat besteht aus jeweils einer Schülerin und einem Schüler jeder Klasse. Schulsozialarbeiterin Jessica Klaber sowie Nadine Krause von der Abteilung Jugendarbeit der Stadt Nordhorn hatten die Kinder bei der besonderen Aufgabe unterstützt und angeleitet.

„Am ersten Tag haben wir uns die Spielplätze an anderen Schulen angesehen und aufgeschrieben, was uns besonders gut gefällt“, berichtet die elfjährige Greta. Am zweiten Tag ging es dann in die Planung, wie die neunjährige Emely erzählt: „Aus Knete und anderen Dingen haben wir in mehreren Gruppen eigene Modelle von Schulhöfen gebaut.“

Die so gesammelten Ideen und Modelle des Schülerrates wurden dem städtischen Hochbauamt präsentiert, das daraufhin die Anlage nach den Wünschen der Kinder geplant und die entsprechenden Geräte angeschafft hat.

Rund 30.000 Euro hatte die Stadt Nordhorn für den neuen Schulhofabschnitt ausgegeben. Weitere 30.000 Euro hatte zuvor der Abriss des Pavillons gekostet. Dieser war 1971 errichtet worden, um zusätzliche Unterrichtsräume zu schaffen. Nach dem Rückgang der Schülerzahlen war er noch als Aufenthalts- und Billardraum im Einsatz. Weil er zuletzt starke bauliche Mängel aufwies und auch aus energetischen Gründen nicht erhaltenswert war, wurde er bereits im Sommer 2017 abgerissen.

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