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04.01.2019, 10:26 Uhr

Vennweg in Nordhorn wegen Gleisbauarbeiten gesperrt

Ab Montag, 7. Januar 2019, wird der Vennweg in Nordhorn in Höhe des Bahnübergangs voll gesperrt. Grund sind der Neubau von Gleisen sowie Asphaltierungsarbeiten für die Wiedereinführung des Schienenpersonennahverkehrs.

Vennweg in Nordhorn wegen Gleisbauarbeiten gesperrt

Der Vennweg in Nordhorn wird gesperrt. Foto: Hille

Von Rolf Masselink

Nordhorn Die Gleisanlagen der Bentheimer Eisenbahn werden im Zuge der Reaktivierung für den Personenverkehr umfangreich modernisiert und erweitert. Ein Schwerpunkt dabei ist der Ausbau der Gleisanlagen des BE-Betriebshofs und der dortigen Lok-Zentralwerkstatt. Im Zuge dieser Maßnahmen entsteht neben dem BE-Hauptgleis ein mehrere hundert Meter langes Parallelgleis. Dieses Parallelgleis soll die Rangierarbeiten an diesem künftig „Bahnhof Nordhorn-Süd“ genannten Bereich unabhängig vom Zugverkehr auf dem BE-Hauptgleis machen.

Das neue Parallelgleis beginnt südlich der Überführung der Südumgehung über die BE-Strecke. Es verläuft parallel zum Hauptgleis bis über den Vennweg hinweg. Der Bau dieser Gleisstrecke hat bereits im Herbst begonnen. Jetzt sind die Arbeiten so weit vorangekommen, dass im Bereich des Vennwegs gearbeitet werden muss.

Dazu wird der Vennweg ab Montag, 7. Januar, in Höhe des Bahnübergangs voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 18. Januar 2019 andauern. Sie betrifft auch Fußgänger sowie den Radverkehr. Umleitungsempfehlungen für beide Fahrtrichtungen werden vor Ort ausgeschildert.

In diesen zwei Wochen werden das Parallelgleis verlegt, das Hauptgleis neu nivelliert und der Straßenbelag an das neue Gleisbild angepasst. Zudem wird die Signal- und Sicherungstechnik am Bahnübergang modernisiert.

Die Zentralwerkstatt der BE auf dem Gelände des Zentralen Betriebshofs an der Otto-Hahn-Straße wird zurzeit ausgebaut. Die vorhandene Lokomotiv-Werkstatthalle wird von 34 auf über 60 Meter Länge erweitert, die beiden darin vorhandenen Arbeitsgruben werden auf 55 Meter verlängert. Außerdem wird die Krananlage vergrößert, neue Hebeböcke und ein Dacharbeitsstand kommen hinzu. Somit können ab Mitte 2019 alle Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den 42 Meter langen Nahverkehrs-Triebwagen „LINT 42“ in Nordhorn erledigt werden. Vor der Halle entsteht ein zusätzliches Gleisfeld mit zwei langen Abstellgleisen, Tankstelle, Waschanlage und überdachtem Waschplatz.

Das alles wird gut fünf Millionen Euro kosten und beinahe komplett vom Land Niedersachsen bezahlt. Dafür hat die BE sich verpflichtet, die SPNV-Triebfahrzeuge 20 Jahre lang in Nordhorn zu warten. In der Werkstatt werden aber auch Schienenfahrzeuge von Fremdfirmen gewartet und repariert.

Als folge des Werkstattausbaus werden die Rangiervorgänge in Nordhorn-Süd zunehmen. Bisher konnte für solche Rangierarbeiten das BE-Hauptgleis mitgenutzt werden. Das wird wegen der im Stundentakt verkehrenden Personenzüge künftig nicht mehr möglich sein.

Weiter gebaut wird auch an den Haltepunkten des künftigen „Regiopa“-Zuges. Am neuen Haltepunkt „Nordhorn-Blanke“ an der Mathildenstraße hat der Bau des Bahnsteigs begonnen. Und auch am Bahnhof Nordhorn wird nach Abschluss der Gleisbauarbeiten in den nächsten Wochen der neue Mittelbahnsteig entstehen.

Noch im Januar wird der erste „LINT“-Triebwagen aus dem Herstellerwerk in Salzgitter in Nordhorn erwartet. Insgesamt fünf dieser modernen Nahverkehrs-Schienenfahrzeuge sind dort für die BE gebaut worden. Sie werden nach bahntechnischer Endabnahme nach und nach in Nordhorn eintreffen.

Bushaltestellen

Die Bentheimer Eisenbahn weist daraufhin, dass aufgrund der Straßensperrung am Vennweg die Haltestellen Mathildenstraße und Hessenstraße entfallen.

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