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06.03.2018, 16:10 Uhr

Theaterwerkstatt Nordhorn spielt „Harold und Maude“

Unter der Regie von Roland Heitz probt die Theaterwerkstatt Nordhorn für die schwarze Komödie „Harold und Maude“. Das Bühnenstück nach dem Kultfilm aus den 1970er Jahren soll am 17. April Premiere haben.

Theaterwerkstatt Nordhorn spielt „Harold und Maude“

Jonas Elferink als Harold, Regina Liu als Maude. Foto: privat

gn Nordhorn. Im Jahre 1971 kam die schwarze Komödie „Harold und Maude“ von Hal Ashby ins Kino. Nachdem der Film zunächst sowohl bei der Kritik und auch beim Publikum durchfiel, erhielt er über die Jahre Kultstatus. Erzählt wird die etwas schräge Liebesgeschichte eines Teenagers voller Todessehnsucht und einer 80-jährigen Frau, die etwas anders tickt und das Leben liebt.

Der 19-jährige Harold Chasen begegnet den Zwängen des Lebens mit mehr oder minder leisem Widerstand. Er besucht Beerdigungen und Abrissarbeiten und versucht, durch perfekt inszenierte Selbstmorde seine „Upper Class Mutter“ zu schockieren. Vielleicht will er auch nur ihre Aufmerksamkeit gewinnen.

Auf einer der zahlreichen Beerdigungen lernt er Maude kennen – eine fast 80-jährige Dame, die durch ihre Vitalität, Lebensfreude und „originellen Ideen“ dem morbid veranlagten Harold zeigt, dass das Leben auch Spaß machen kann. Währenddessen sieht Mrs. Chasen Harolds Rettung in der Ehe und akquiriert diverse Kandidatinnen. Das wiederum beflügelt Harolds morbide Kreativität, denn er hat ganz andere Pläne…

Diesen Stoff bringt die Theaterwerkstatt Nordhorn ab April auf die Bühne der Kornmühle. Die Auswahl hat Roland Heitz getroffen, der als Regisseur gewonnen werden konnte und in der Grafschaft durch seine Arbeit mit der Bentheimer Kulisse bekannt ist. Ihm ist es ein Anliegen, den Geist von Harold und Maude wiederzubeleben, der vom Kampf gegen die Ketten gesellschaftlicher Zwänge und gegen Oberflächlichkeit geprägt ist.

Bei seiner Inszenierung nutzt Roland Heitz den gesamten Raum der Kornmühle. Die verschiedenen Handlungsorte des Stückes wie das Haus der Familie Chasen, die Kirche, der Friedhof und das Haus von Maude werden stilisiert dargestellt. Eine große Rolle spielt selbstverständlich auch die Musik von Cat Stevens. Stücke wie „If you want to sing out, sing out“, „Trouble“ oder „Don’t be shy“ trugen wesentlich zum Erfolg des Films bei.

Mit dem bisherigen Verlauf der Proben zeigt sich der Regisseur mehr als zufrieden. Er lobt das Engagement und das große Talent der Darsteller der Theaterwerkstatt Nordhorn, mit denen er zum ersten Mal zusammenarbeitet. Einer gelungenen Premiere am Dienstag, 17. April, 20 Uhr, steht nach seinen Worten nichts mehr im Weg.

Folgende weitere Termine sind vorgesehen: 20., 21., 22., 28. und 29. April, 5., 6., 11., 12. und 26. Mai jeweils ab 20 Uhr. Karten sind im Vorverkauf über den VVV Nordhorn an der Firnhaber Straße erhältlich.

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