Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
19.02.2019, 16:07 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Städtische Galerie bietet in diesem Jahr vier Ausstellungen

Die Städtische Galerie Nordhorn hat ihr Ausstellungsprogramm für das Jahr 2019 vorgestellt. Mit zwei Einzel- und zwei Gruppenausstellungen wird der schon 2018 begonnene Prozess einer Befragung und Öffnung der eigenen Ausstellungsformate fortgesetzt.

YRD.Works: „Eins zu Eins“, 2017, Skulptur/Rauminstallation, im Frankfurter Kunstverein.  Foto: Poblete

YRD.Works: „Eins zu Eins“, 2017, Skulptur/Rauminstallation, im Frankfurter Kunstverein. Foto: Poblete

Nordhorn „Die beiden wesentlichen Aspekte in diesem Prozess sind Kooperation und Partizipation“ teilt die Galerie mit.

In der ersten Ausstellung wird die Offenbacher Künstlergruppe YRD.Works, die 2018 mit dem Kunstpreis der Stadt Nordhorn ausgezeichnet wurde, dem Ausstellungspavillon der Städtischen Galerie eine komplexe Innenarchitektur geben, die nicht nur das Prinzip des „White Cube“ ad absurdum führt, sondern die auch an jedwede Nutzung besondere Herausforderungen stellen wird. Zugleich wird aber auch ein offener Raum geschaffen, der eine Einladung an alle beinhalten kann.

Mit der zweiten Ausstellung geht die Städtische Galerie Nordhorn eine Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig ein und will vor Ort einen umfassenden Eindruck des Akademiegedankens geben. Eine Gruppe von Absolventinnen und Absolventen des aktuellen Meisterschülerjahrgangs wird ein Ausstellungsprojekt für die Räume in Nordhorn realisieren und zugleich gemeinsam mit dem Nordhorner Kunstvermittlungsprogramm „ortsgespräch“ passende Formate für Vermittlung, Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation entwickeln. 2019 wird die Kunstschule Städtische Galerie ihr 20-jähriges Bestehen feiern, und aus diesem Anlass ein partizipatives Ausstellungsprojekt durchführen, in dem sich Kunst zum Mitmachen, Fortbildungen und Workshops mischen werden.

Seit die Kunstschule gegründet wurde, folgt sie dem Gedanken des Ausstellungshauses als Lernort, und die Galerie bekräftigt diese Liaison mit drei großen Installationen von Christine und Irene Hohenbüchler, Susanne Kutter und Martin Walde, die sich erst durch eine aktive Teilnahme der Besucherinnen und Besucher entwickeln können. Das Ausstellungsjahr schließt dann mit einer internationalen Kooperation, die sich allerdings einem ganz klassischen Thema zuwendet. In einer Zusammenarbeit mit der „Kunsthal 44“, Møen, Dänemark, und dem Kurator René Block werden Arbeiten der jungen, in Berlin lebenden Künstlerin Dorothee Diebold gezeigt, die nicht nur einen frischen Mut zur Malerei bezeugen, sondern auch auf unkonventionelle Weise eine Brücke zwischen flächiger Malerei und dem Raum schlagen.

Ausstellungsübersicht:

YRD.Works – Kunstpreis der Stadt Nordhorn 2018, Einzelausstellung, Installation, Aktionen. Eröffnung: Sonntag, 10. März; Ausstellungsdauer: 10. März bis 5. Mai .

HBK Braunschweig, Gruppenausstellung, verschiedene Medien. Eröffnung: Freitag, 24. Mai; Ausstellungsdauer: 25. Mai bis 11. August.

20 Jahre Kunstschule Städtische Galerie Nordhorn, Gruppenausstellung, Installationen, Workshops, Aktionen. Eröffnung: Sonntag, 8. September; Ausstellungsdauer: 7. September bis 10. November.

Dorothee Diebold, Einzelausstellung, Malerei. Eröffnung: Freitag, 29. November; Ausstellungsdauer: 30. November bis 26. Januar 2020 (Änderungen vorbehalten).

YRD.Works: „Eins zu Eins“, 2017, Skulptur/Rauminstallation, im Frankfurter Kunstverein. Foto: Poblete

YRD.Works: „Eins zu Eins“, 2017, Skulptur/Rauminstallation, im Frankfurter Kunstverein. Foto: Poblete

YRD.Works: „Eins zu Eins“, 2017, Skulptur/Rauminstallation, im Frankfurter Kunstverein. Foto: Poblete

YRD.Works: „Eins zu Eins“, 2017, Skulptur/Rauminstallation, im Frankfurter Kunstverein. Foto: Poblete

Dorothee Diebold: Ausstellung Berlin Masters Talent Show, 2018. Foto: Borchardt

Dorothee Diebold: Ausstellung Berlin Masters Talent Show, 2018. Foto: Borchardt

  • Drucken
  • Kommentare 0
  • rating rating rating rating rating