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20.03.2020, 15:34 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Stadt Nordhorn bündelt und koordiniert Hilfsangebote

Viele Menschen und Organisationen in Nordhorn haben im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie Hilfsangebote ins Leben gerufen. Die Stadt Nordhorn bündelt diese Angebote ab sofort in einer Kontaktbörse unter dem Motto „Nordhorn sorgt und hilft“.

Kulturreferatsleiterin Kerstin Spanke und Bürgermeister Thomas Berling kümmern sich um die Koordination der Hilfsangebote. Bei dem Bild handelt es sich um älteres Archivfoto.GN-Archivfoto: Hille

Kulturreferatsleiterin Kerstin Spanke und Bürgermeister Thomas Berling kümmern sich um die Koordination der Hilfsangebote. Bei dem Bild handelt es sich um älteres Archivfoto.GN-Archivfoto: Hille

Nordhorn Insbesondere Mitglieder von Risikogruppen brauchen wegen der aktuellen Einschränkungen durch das Coronavirus Unterstützung. Das betrifft zum Beispiel ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen, die zum eigenen Schutz nicht mehr zum Einkaufen gehen sollten und auch sonst Hilfe im Alltag benötigen. Auch Eltern, die eine Betreuung für ihre Kinder organisieren müssen, sind betroffen. Zahlreiche Vereine, Kirchengemeinden und andere Einrichtungen sowie engagierte Einzelpersonen haben bereits entsprechende Hilfsangebote ins Leben gerufen. Doch in Zeiten verringerter sozialer Kontakte ist es schwierig, das Wissen über solche Angebote unter den Hilfesuchenden zu verbreiten.

Das Kulturreferat der Stadt Nordhorn hat darum die Kontaktbörse „Nordhorn sorgt und hilft“ eingerichtet. Per E-Mail, Telefon und über die Internetseite www.nordhorn.de/nordhornsorgtundhilft wollen die Mitarbeiter Hilfesuchende und Helfende zusammenbringen. Über Handzettel und Plakate in Apotheken und Supermärkten soll das Angebot bekannt gemacht werden. Nach und nach sollen alle besonderen Angebote aufgelistet werden, die es in Nordhorn im Zusammenhang mit Corona gibt. Wer selbst Unterstützung braucht, kann sich ebenfalls melden und gegebenenfalls sofort vermittelt werden. Zu Beginn geht es vor allem darum, alle Angebote zu sammeln und in einer gemeinsamen Liste zusammen zu stellen.

„Da der Kulturbetrieb im Moment aus gutem Grund ruht, wollen wir unser Organisationstalent da einsetzen, wo es den Menschen aktuell am meisten hilft“, begründet Kulturreferatsleiterin Kerstin Spanke das Angebot. Volle Unterstützung hat sie von Bürgermeister Thomas Berling: „Wir müssen uns im Moment zwar alle unbedingt körperlich voneinander fernhalten, aber menschlich trotzdem füreinander da sein“, sagt der Bürgermeister. Er lobt das vielfältige und kreative Engagement insbesondere der Ehrenamtlichen Helfer: „Hier zeigt sich erneut die starke und vorbildliche Nordhorner Stadtgemeinschaft, für die ich sehr dankbar bin!“

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