Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
29.04.2019, 12:26 Uhr

Spritzige Bühnenfassung der Kultserie „Der Tatortreiniger“

TV-Kult kommt mit dem „Tatortreiniger“ am Dienstag, 7. Mai, um 20 Uhr auf die Bühne des Nordhorner Konzert- und Theatersaals. Erzählt wird die Geschichten eines Mannes, der die Tatorte mit Bürsten und Schrubber von emotionalen Ausnahmezuständen befreit.

Spritzige Bühnenfassung der Kultserie „Der Tatortreiniger“

Heiko „Schotty“ Schotte, der „Tatortreiniger“, wird gespielt von Guido Thurk.Foto: Volker Beushausen

Nordhorn TV-Kult kommt mit dem „Tatortreiniger“ am Dienstag, 7. Mai, um 20 Uhr auf die Bühne des Nordhorner Konzert- und Theatersaals. Das Westfälische Landestheater aus Castrop-Rauxel erzählt die skurrilsten Geschichten des Mannes, der wie kein anderer die Tatorte mit Bürsten, Schrubber und jeder Menge Alltagsphilosophie von emotionalen Ausnahmezuständen befreit: Heiko „Schotty“ Schotte.

„Meine Arbeit fängt da an, wo sich andere vor Entsetzen übergeben.“ Wenn alle anderen weg sind, der Mörder, die Kriminalbeamten, die Spurensicherung, wenn nur noch die Leiche da ist, schlägt seine Stunde! Dann kommt der Tatortreiniger. Dann wird das entfernt, was keiner mehr braucht und was keiner sehen will: Die Reste der Verbrechen. Seien die Orte auch noch so grauenvoll, Schotty schreckt nichts. Es ist seine Wissenschaft: Mit Reinigungswerkzeug und chemischen Substanzen betritt er die Tatorte und putzt. Vor allem braucht er aber Empathie und Geistesgegenwärtigkeit. Denn Schotty ist nie allein. Er begegnet völlig fremden Menschen. Hinterbliebenen oder Bekannten der Opfer, Leuten, die zufällig vorbeikommen oder den Geistern der Ermordeten. Alle befinden sich in emotionalen Ausnahmezuständen. Sie wollen reden, alles mal grundsätzlich klären. Schotty wird zur alltagsphilosophischen Projektionsfläche, muss erläutern, trösten und die Dinge wieder in Ordnung bringen.

Am Anfang stand ein Experiment. Im November 2011 drehte der NDR vier Folgen einer neuen Kurz-Serie von Autorin Mizzi Meyer. In kürzester Zeit wurde „Der Tatortreiniger“ ein Kulthit im TV und bereits 2012 mit dem Grimme-Preis gekrönt. Nach 31 Folgen hat Meyer ihren TV-Schotty im vergangenen Dezember auf dem Gipfel des Erfolgs den Serientod sterben lassen. Höchste Zeit also, ihn und seine schrägen Erlebnisse auf die Theaterbühne zu holen. Das Ensemble des Westfälischen Landestheaters, versiert in Film- und Fernsehadaptionen, hat aus den genialen Drehbüchern eine spritzige Bühnenfassung gemacht. „Der Tatortreiniger“ vereint kluge Dialoge mit jeder Menge satirischer Seitenhiebe, liebevoll ausgestalteten Charakteren und einem Humor-Spektrum, das von makaber bis feinsinnig-doppelbödig reicht. Kurz: Mit allem, was eine gute Gesellschaftskomödie ausmacht.

Eintrittskarten sind zum Preis von 17 Euro erhältlich, bei Vorlage der GN-Service-Card wird ein Preisnachlass in Höhe von 1,50 Euro gewährt. Der Abendkassen-Zuschlag beträgt 2 Euro.

Karten sind im Vorverkauf online zu erwerben über www.gn-ticketshop.de oder www.proticket.de sowie erhältlich im GN-Verlagshaus am Coesfelder Hof 2, beim VVV Nordhorn, in Georgies CD- und LP-Laden sowie bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen und über die Hotline 0231 9172290.

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.