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07.11.2017, 18:16 Uhr

SPD Nordhorn steht zum Blanke-Umbau

Trotz „vereinzelter Kritik“ möchte die SPD Nordhorn auch das Spielplatzkonzept in der Blanke umsetzen. Diese Kritik erkenne den Gesamtzusammenhang nicht an, und manchmal würden auch vermeintliche Fakten falsch wiedergegeben, heißt es von der Fraktion.

SPD Nordhorn steht zum Blanke-Umbau

Bleiben vorerst unangetastet: Die Spielplätze auf der Blanke werden solange nicht weiter abgebaut, bis Politik und Verwaltung wissen, wie es mit dem Spiel- und Quartiersplatzkonzept in dem Stadtteil weitergehen soll. Anwohner des Treptowwegs hatten durch Proteste einen Aufschub von drei Jahren für ihren Spiel- und Bolzplatz bewirkt. An der Marienburger Straße nahm man sich daran ein Beispiel. Jetzt kommt das Konzept für die Blanke auf den Prüfstand.Foto: Westdörp

gn Nordhorn. Die SPD steht zum beschlossenen Gesamtkonzept zur Modernisierung des Stadtteils Blanke. Trotz „vereinzelter Kritik“ werde auch das Spielplatzkonzept umgesetzt. Diese Kritik erkenne den Gesamtzusammenhang nicht an, und manchmal würden auch vermeintliche Fakten falsch wiedergegeben, heißt es in einer Mitteilung der Ratsfraktion. Letztlich müsse der gewählte Stadtrat eine Entscheidung treffen, und dabei auf Fakten setzen.

Die SPD zeigt sich überzeugt, dass die eingeworbenen sechs Millionen Euro Fördergelder und das Konzept die Blanke aufwerten werden und damit ein besseres Wohnen bringen. Die Kritik an einzelnen Spielplatzschließungen im Stadtteil habe die SPD zwar zu einer intensiven Diskussion veranlasst, aber die Entscheidung steht: Es bleibt bei dem Spielplatzkonzept, wonach einige Spielplätze aufgegeben, andere aufgewertet werden. Das habe sich bereits im Norden der Stadt bewährt.

Gesamtkonzept zählt

Die SPD-Vorsitzende Petra Alferink betont, dass es um die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes gehe: „Die eingeworbenen sechs Millionen Euro Fördergelder verlangen, dass die Wohnsituation sich erkennbar und spürbar verändern muss. Spielplätze, Grün und ein besser gestaltetes, aufgewertetes Umfeld werden das Wohnen auf der Blanke verbessern.“ Alferink verweist auf die Neuschaffung von Grün- und Spielflächen auf einem Teil des bisherigen Alemannia-Sportplatzes und auf die Aufwertung der Schulsportanlage an der Ludwig-Povel-Schule.

Verständnis zeigt die SPD für Befürchtungen wegen einer weiteren Verdichtung im schon dicht bebauten inneren Bereich der Blanke. Die in anderen Stadtteilen erwünschte Innenentwicklung sei dort nicht angesagt. SPD-Ratmitglied Manuel Granja Nunes: „Konkret will die SPD-Fraktion weitere Bebauungen in dem Gebiet nur behutsam und nach Einzelfallprüfung erwägen.“

Frank Günther, der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses fasst zusammen: „Allgemein sollen keine zusätzlichen Wohnungen für mehr Menschen im Blanke-Kern entstehen, aber eine Modernisierung des Bestandes und andere Maßnahmen sollen die Wohngegend aufwerten.“

Auch auf dem bisherigen Alemannia-Sportplatz soll keine dichte Bebauung entstehen. Neben dem Neubaugebiet soll auf dem wenig genutzten Sportplatz ein Blanke-Park entstehen.

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