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13.05.2020, 12:50 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

SPD-Kreisfraktion: „Mobilität im ländlichen Raum sichern“

Gerd Will, Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Grafschaft Bentheim, bringt helfende Maßnahmen für die Bentheimer Eisenbahn zur Unterstützung des ländlichen Nahverkehrs ins Gespräch.

Als Nahverkehrsunternehmen ist auch Bentheimer Eisenbahn von den finanziellen Folgen der Corona-Krise betroffen.Foto: Westdörp

Als Nahverkehrsunternehmen ist auch Bentheimer Eisenbahn von den finanziellen Folgen der Corona-Krise betroffen.Foto: Westdörp

Nordhorn Der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Grafschaft Bentheim, Gerd Will, begrüßt die Absicht des Bundes, Milliardenhilfen für die Deutsche Bahn im Rahmen einer Eigenkapitalerhöhung bereitzustellen. Er erklärt: „In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, was mit den nichtbundeseigenen Eisenbahnen und Verkehrsunternehmen, die häufig die Fläche bedienen und die Mobilität in den ländlichen Räumen sichern, getan wird. Der Shutdown hat zum Beispiel auf die Verkehrsunternehmen der Grafschaft nicht nur durch den Ausfall der Schülerverkehre, sondern auch der übrigen Fahrgäste erheblich getroffen, sodass für den freien Fahrkartenverkauf starke Einnahmeausfälle zu verzeichnen sind. Gleichzeitig betreiben wir gemeinsam ein wichtiges Reaktivierungsprogramm zwischen Gildehaus und Coevorden und wollen, dass es zügig weiter umgesetzt wird. Wir wollen Mobilität für alle Bereiche der Grafschaft im Zuge besserer Klimaschutzwirkungen vorantreiben.“

Für die Zukunft bietet es sich Will zufolge an, für die kommenden Herausforderungen, die Investitionen im Unternehmen stärker zu fördern und Belastungen zu minimieren. Dazu gehöre auch die derzeitige Gewinnabführung an den Landkreis und der Verzicht auf Darlehen, bei denen die Bentheimer Eisenbahn kommunale Verpflichtungen gegenüber dem Land übernommen hat. „Wir verstehen das zunächst als Anregungen für die politischen Gremien und auch für den Aufsichtsrat der Bentheimer Eisenbahn und erwarten nach dem Bundesmodell entsprechende Vorschläge der Gremien. Weiter muss geprüft werden, ob im Rahmen des Schutzschirms durch den Bund auch die regionalen Verkehrsunternehmen unterstützt werden sollen oder die Regionalisierungsmittel zu diesem Zwecke weiter erhöht werden müssen. Ansonsten wird die Mobilität leiden und gerade die Menschen in der Fläche in ländlichen Räumen haben erhebliche Nachteile“, so Will abschließend.

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