19.03.2020, 14:29 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Seniorenbeirat informiert sich über Gewo-Bauvorhaben

Die Wohnbaugesellschaft der Stadt Nordhorn, besser bekannt als Gewo, hat zur Zeit einige Bauvorhaben. Der Seniorenbeirat informierte sich über die verschiedenen Bauobjekte. Mitarbeiter der Gewo antworteten auf Fragen.

Mitglieder des Seniorenbeirats und Gewo-Mitarbeiter auf der Baustelle. Foto: Stadt Nordhorn

Mitglieder des Seniorenbeirats und Gewo-Mitarbeiter auf der Baustelle. Foto: Stadt Nordhorn

Nordhorn Bereits Anfang März hat der Seniorenbeirat der Stadt Nordhorn sich bei einem Termin vor Ort über die Bauprojekte der Nordhorner Wohnungsbaugesellschaft Gewo informiert. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Gewo begutachteten die Beiratsmitglieder zunächst das Gebäudeensemble am Stadtring. An Stelle des ehemaligen Hallenbades befindet sich hier heute die Gewo-Zentrale. „In Kombination mit der gelungenen Restaurierung der Milchbar und dem benachbarten Neubau mit 15 Wohneinheiten wurde hier ein bemerkenswerter städtebaulicher Akzent gesetzt“, stellte der Beiratsvorsitzende Horst-Dieter Dörr gleich zu Beginn des Treffens fest. Gewo-Mitarbeiter Bernd Krummen erläuterte, dass der positive Eindruck keineswegs zufällig entstanden sei: „Wir haben das bewusst herbeigeführt, indem wir zum Beispiel Dachpfannen und Ziegelsteine verwendet haben, die denen des Hallenbads aus den 1950er Jahren sehr ähnlich sehen. Dass der nahezu bezugsfertige Neubau einige Besonderheiten aufweist, erfuhren die Beiräte ebenfalls. So erfolgt hier die Heizungsversorgung mit Nahwärme, die von einem Blockheizkraftwerk in der Gewo-Zentrale erzeugt wird. Außerdem wurden drei der insgesamt 15 Wohneinheiten behindertengerecht nach DIN-Standard gebaut. Gesetzlich wäre nur eine solche Wohnung verpflichtend gewesen.

Auf digitalem Wege konnten die Mitglieder des Seniorenbeirats ein weiteres Bauprojekt begutachten: Eine Virtual Reality-Brille ermöglichte ihnen eine virtuelle Begehung der zukünftigen Gewo-Wohnungen an der Lindenallee 52 bis 54. Schon bald soll hier in kürzester Zeit ein Wohnhaus mit neun Wohneinheiten in Modulbauweise entstehen. Es handelt sich dabei um komplett vorgefertigte 60 Quadratmeter-Wohnungen in einem Stück, die zu einem Wohnhaus zusammengefügt und nahtlos in die Baulücke eingefügt werden. Auch in diesem Haus wird eine besondere Heizungsanlage zum Einsatz kommen. Es handelt sich dabei um Infrarotdeckenstrahlheizkörper, die ihre Energie über eine auf dem Dach befindliche Photovoltaik-Anlage beziehen werden. Bereits begutachten konnten die Beiratsmitglieder die Bauarbeiten am Strampel 5a. Hier entsteht in konventioneller Bauweise ein Wohnhaus mit neun Einheiten. Dieser Neubau überraschte die Senioren mit seiner platzsparenden Bauweise: Auf Flure, Windfänge und andere nicht zum Wohnen gedachte Bereiche wird bei dem Gebäude weitgehend verzichtet, um das Grundstück ideal auszunutzen.

Zum Abschluss ihres Besuches erfuhren die Seniorenbeiräte, dass die Ergebnisse des Architektenwettbewerbes für den Bereich hinter der ehemaligen „Frensdorfer Schule“ in Kürze vorliegen sollen. Dort will die Gewo rund 100 weitere Wohneinheiten realisieren. „Moderne, kompakte, barrierefreie und vor allem günstige Wohnungen sind insbesondere für die ältere Generation in Nordhorn wichtig“, stellte Dörr abschließend fest. „Darum freut es uns, dass die Gewo hier ganz offensichtlich gute Arbeit leistet.“

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