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28.02.2019, 14:55 Uhr

Schutzzaun im Bereich von Nordhorn-Range soll Kröten retten

In der Zeit der Krötenwanderung wird ab Montag, 4. März, für rund sechs Wochen wieder ein Amphibienschutzzaun an der Zufahrtsstraße zum Luft-Boden-Schießplatz Nordhorn-Range entlang des Ems-Vechte-Kanals errichtet. Damit sollen Tierleben gerettet werden.

Schutzzaun im Bereich von Nordhorn-Range soll Kröten retten

Auch die Erdkröte macht sich in den kommenden Tagen und Wochen auf ihre jährliche Wanderung .Foto: Siemering

Nordhorn Dabei landen nicht nur Erdkröten in den Fangeimern, sondern auch andere Krötenarten, Eidechsen und Molche. Das Projekt des Grafschafter NABU, der Naturfreunde Osnabrück (Kinder- und Jugendgruppe Nordhorn und Umgebung), der Range-Kommandantur, des Landkreises, der Stadt Nordhorn und der Gemeinde Wietmarschen wird damit fortgeführt.

Der Straßenverkehr stellt die größte Gefahr für die wandernden Amphibien dar. Die Schutzzäune werden am Straßenrand aufgebaut und verhindern, dass die Tiere auf die Straße hüpfen: Sie fallen in Eimer, die im Boden eingegraben sind. Diese Fangeimer werden in regelmäßigen Abständen von den freiwilligen Helfern geleert.

Die Autofahrer werden durch Schilder auf die Amphibienwanderung hingewiesen. Auch an anderen Straßen besteht die Möglichkeit, dass sie von Amphibien bei ihrer Wanderung überquert werden. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, auf Hinweisschilder zu achten und vor allem in den Abend- und Nachtstunden mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren.

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