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13.12.2017, 19:13 Uhr

Rotes Kreuz ehrt 31 Grafschafter Blutspender

Der DRK Ortsverein Nordhorn hat vor Kurzem 31 Blutspender in seinen Diensträumen am Richterskamp für ihre 50., 75., 100. oder 125. Blutspende geehrt.

Rotes Kreuz ehrt 31 Grafschafter Blutspender

Retten Leben: 31 Spender wurden für ihr zum Teil jahrzehntelanges Blutspenden in Nordhorn geehrt. Foto: privat

gn Nordhorn. In seiner Laudatio erinnerte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Henning Kammer, daran, dass Blut noch immer das wichtigste Notfallmedikament ist. Täglich werden in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt. 27 Prozent werden allein für die Behandlung von Krebserkrankungen gebraucht. Unter anderem, da jährlich circa 1800 Kinder an Blutkrebs erkranken. Sie sind nicht in der Lage, neue gesunde Blutzellen zu bilden und sind daher regelmäßig auf Bluttransfusionen angewiesen.

Da die Anzahl der Blutspender zudem deutschlandweit durch den Rückgang der Bevölkerung abnimmt, erfährt die Blutspende eine immer größer werdende Bedeutung, heißt es in einer Mitteilung.

Aufgrund wiederholter Anfragen ging Henning Kammer sodann darauf ein, wie lange Blut gespendet werden darf. Im März 2015 haben sich die Blutspendedienste auf eine im gesamten Bundesgebiet einheitliche Regelung verständigt.

Mehrfachspender dürfen generell bis zu einem Alter von 68 Jahren (bis zum 69. Geburtstag) Blut spenden. Darüber hinaus können sie nach individueller Entscheidung der Ärzte am Blutspendetermin vor Ort bis zu einem Alter von 72 Jahren (bis zum 73. Geburtstag) zur Blutspende zugelassen werden. Erstspender können nach individueller Entscheidung der Ärzte am Blutspendetermin vor Ort bis zu einem Alter von 64 Jahren (bis zum 65. Geburtstag) noch ihr Blut spenden.

Der Ortsvereinsvorsitzende bedankte sich bei den 31 Spende-Jubilaren dafür, dass sie bereits seit Jahren, zum Teil sogar seit Jahrzehnten, ihr Blut zur Rettung Dritter uneigennützig spenden. Henning Kammer ermunterte alle Anwesenden mit den Worten: „Bitte bleiben Sie uns treu und spenden auch weiterhin Blut nach dem Motto: Wer Blut spendet, rettet Leben.“

Der Leiter des Blutspendeteams, Nils Schifferer, ging auf die Verhältnisse vor Ort ein. Danach wurden 2017 bereits 19 Blutspendetermine mit rund 2400 Blutspendern organisiert. Ziel ist es, mit dem letzten Blutspendetermin in diesem Jahr, am Montag, 18. Dezember, in den Räumen der Berufsbildenden Schulen, Am Bölt, die „Schallmauer“ von 2500 zu knacken.

Nach der feierlichen Übergabe der Präsente an die Jubilare durch den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins, Henning Kammer, und den Leiter des Blutspendedienstes vom DRK-Ortsverein Nordhorn, Nils Schifferer, zeichnete Kreisverbandsarzt Dr. Friedrich Auer den Weg des durch die Blutspende gewonnenen Blutes nach und ging auf Fragen der Anwesenden ein. Dabei hob er besonders hervor, dass die Blutspende in der Regel für die Spender gesundheitsfördernd und nicht zuletzt deshalb aus medizinischer Sicht durchaus zu befürworten sei. Sodann ging er noch auf die Regenerationszeit ein, die körperabhängig unterschiedlich sei.

Des Weiteren beantwortete der Mediziner Fragen zu der „gebotenen Nahrungsaufnahme“ nach der Spende. Friedrich Auer wies darauf hin, dass die Anzahl der Blutgruppen durch die verschiedenen Untergruppen sehr vielschichtig sei. Bei den Kliniken und Krankenhäusern sei die Blutgruppe 0 besonders begehrt, da sie aufgrund ihrer guten Verträglichkeit bei den meisten Menschen medizinisch vielseitig einsetzbar sei.

Die Blutspende-Jubilare im Einzelnen

Für 50 Spenden: Holger Albers, Birgit Bildermann, Werner Bosse, Wilhelm Kottkamp, Patric Marquez, Rüdiger Meyer, Siegmund Schievink, Maria Schlegel und Jan Wittke.

Für 75 Spenden: Hartmut Balder, Friedegund Bonke, Friedrich Höfker, Luise Kronemeyer, Heinz Küpers, Agnes Kuhn, Günter Ratz, Klaus Russek, Jurij Schlegel, Holger Schlichter, Renate Stobbe und Jürgen Welling.

Für 100 Spenden: Helmut Berning, Johannes Olde-Daalhuis, Stephan Plaggenborg und Herbert Wilhelm Steffens.

Für 125 Spenden: Klaus Berenzen, Manfred Etscheid, Berthold Kleve, Beate Portheine, Reinhard Sagcob und Frank Wilmink.

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