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20.04.2020, 10:45 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Pro Grafschaft: Stadt Nordhorn soll Schutzmasken kaufen

Die Initiative Pro Grafschaft geht von der Einführung einer Maskenschutzpflicht im öffentlichen Raum aus. Daher stellt sie die Forderung an die Stadt Nordhorn auf, 120.000 Mund-Nase-Masken für die Bürger zu kaufen.

Mund-Nase-Masken sollen zum Selbstkostenpreis verkauft werden. Foto: dpa

Mund-Nase-Masken sollen zum Selbstkostenpreis verkauft werden. Foto: dpa

Nordhorn In der Niedersächsischen Landesregierung mehren sich die Anzeichen, dass über kurz oder lang eine Maskenpflicht im öffentlichen Bereich, zum Beispiel im öffentlichen Personennahverkehr und Läden, eingeführt werden soll. Städte wie Jena und Wolfsburg haben schon eine entsprechende Verordnung erlassen. Es muss auch nach Aussagen von Fachleuten davon ausgegangen werden, dass die Corona-Pandemie noch etliche Monate lang Vorsichts- und Schutzmaßnahmen wie Abstand, Händewaschen und das Tragen von Schutzmasken erforderlich machen wird.

Deswegen hat die Initiative Pro Grafschaft in Anlehnung eines Beschlusses der Stadt Lingen beim Nordhorner Bürgermeister Thomas Berling beantragt, für die Nordhorner Bürger zirka 120.000 waschbare Mund-Nase-Masken zu kaufen und für diese entsprechende Ausgabestellen in der Stadt einzurichten. Um die Bürger hier zu unterstützen und zu animieren, Masken zu tragen, sollte die Stadt Nordhorn kurzfristig ein entsprechendes Kontingent zu einem auf Grund der Menge günstigeren Preis erwerben und diese zum Selbstkostenpreis an die Nordhorner Bürger mit Erst- oder Zweitwohnsitz veräußern. Inhaber eines gültigen Nordhorn-Passes sollten sie kostenlos erhalten. Jeder Nordhorner Bürger sollte auf diesem Wege maximal zwei Mund-Nase-Masken erhalten können.

Durch diese offizielle Ausgabe wäre auch das Tragen von Masken in den Schulen leichter durchzusetzen. Bleiben aus dieser Aktion Masken übrig, könnten diese eingelagert oder bei entsprechenden Mengen an die Partnerstädte verschenkt werden. An den Ausgabestellen könnten die Käufer gebeten werden, einen freiwilligen Obolus als Spende zu entrichten, um diejenigen zu unterstützen, die sich die Masken nicht leisten können.

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