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01.07.2020, 11:10 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Politik-Nachwuchs für Ferienöffnung Nordhorner Sporthallen

In die Diskussion um eine mögliche Öffnung der Sporthallen in den Sommerferien schaltet sich der „Ring Politischer Jugend“ ein. Symbolfoto: Westdörp

In die Diskussion um eine mögliche Öffnung der Sporthallen in den Sommerferien schaltet sich der „Ring Politischer Jugend“ ein. Symbolfoto: Westdörp

Nordhorn Für den „Ring Politischer Jugend“ (RPJ) der Stadt Nordhorn ist eine Hallenöffnung während der Sommerferien eine „einmalige gebotene Entscheidung“. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären die Schüler Union (SU) , die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) und die Junge Union (JU) Nordhorn: „Wir sind davon überzeugt, dass die Stadt Nordhorn vor allem Kindern und Jugendlichen, die durch das Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen am härtesten getroffen wurden, diese Option geben sollte. Auch für die Vereine ist ein normaler Trainingsbetrieb wieder über ein paar Wochen hinaus zu gewährleisten.“

Juso-Vorsitzender Steffen Müller führt aus: „Mich freut es, dass der RPJ sich hinter den Antrag der SPD stellt. Wenn es um wichtige Themen in der Stadt Nordhorn geht, vor allem für die junge Generation, steht der RPJ über Parteigrenzen hinaus zusammen. Die Argumentation der Verwaltung, dass die Reinigung über die Ferien ausgesetzt sei und Handwerksarbeiten stattfinden, sieht der RPJ als Alibi an. Wenn man frühzeitig mit den Vereinen spricht und eine Reinigung einkauft, ist eine Öffnung über einen Großteil der Ferien möglich, die Verwaltung muss aber zügig handeln.“

Der Vorsitzende der Schüler Union, Miguel Palstring, fügt hinzu, dass man vor allem die Schüler nicht außer Acht lassen darf. „Viele Schüler sind während der aktuellen Situation in diesem Jahr nicht im Urlaub. Das gesellschaftliche Leben in Nordhorn ist noch eingeschränkt, Angebote beschränkt und auch Aktionen wie der Ferienpass können nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Man sollte den Vereinen die Möglichkeit geben, ein zusätzliches Angebot zu schaffen“, erklärt Palstring.

Auch die Junge Union Nordhorn fordert von der Verwaltung Mut zu einer kreativen Lösung. „Ich bin davon überzeugt, wenn die Verwaltung nur halb soviel Energie in die Öffnung der Hallen stecken würde, wie sie bei der Umbenennung von Straßennamen einsetzt, wird man eine Lösung finden, die der Sache und dem Sport dienlich ist. Viele Vereine trainieren auch in Hallen, die dem Kreis gehören. Es macht keinen Sinn, hier unterschiedliche Ansätze zu verfolgen. Die Stadt Nordhorn muss Kontakt mit dem Landkreis aufnehmen und eine einheitliche Lösung für die Kreisstadt zur Hallenöffnung in den Sommerferien herbeiführen“, so der JU-Vorsitzende Kevin Döhe.

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