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24.06.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Pastor Kersten wechselt als Superintendent nach Ostfriesland

Über die Wahl von Pastor Thomas Kersten aus Nordhorn (von links) zum neuen Superintendenten des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rhauderfehn freuten sich die Vorsitzende der Kirchenkreissynode und des Wahlausschusses, Petra Prins aus Rhauderfehn, Regionalbischof Dr. Detlef Klahr und die beiden stellvertretenden Superintendenten, Pastor Martin Sundermann aus Langholt und Pastor Heino Dirks aus Völlen. Foto: Hannegreth Grundmann

Über die Wahl von Pastor Thomas Kersten aus Nordhorn (von links) zum neuen Superintendenten des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rhauderfehn freuten sich die Vorsitzende der Kirchenkreissynode und des Wahlausschusses, Petra Prins aus Rhauderfehn, Regionalbischof Dr. Detlef Klahr und die beiden stellvertretenden Superintendenten, Pastor Martin Sundermann aus Langholt und Pastor Heino Dirks aus Völlen. Foto: Hannegreth Grundmann

Nordhorn/Rhauderfehn Die Kirchenkreissynode des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rhauderfehn hat am Dienstag Pastor Thomas Kersten (50) aus Nordhorn im ersten Wahlgang mit eindeutiger Mehrheit zum Superintendenten gewählt. Außer ihm hatte Pastor Klaus Volkhardt (56) aus Bülkau (Landkreis Cuxhaven) zur Wahl gestanden.

Thomas Kersten wird zudem im Umfang einer Viertel-Pfarrstelle in der Hoffnungskirchengemeinde in Rhauderfehn als Pastor tätig sein. Im Herbst 2020 führt Regionalbischof Dr. Detlef Klahr ihn in einem Gottesdienst in der Hoffnungskirche in Rhauderfehn in sein Amt ein.

Zuvor 15 Jahre in Nordhorn

„Ich freue mich sehr darauf, nach Rhauderfehn zu kommen und gemeinsam mit Ihnen den Weg des Glaubens zu gehen“, sagte der frisch Gewählte den Mitgliedern der Kirchenkreissynode und dankte den überwiegend ehrenamtlich Tätigen für ihr Vertrauen und ihr Engagement in diesem Leitungsgremium.

Pastor Thomas Kersten (50) wechselte 2005 nach einer Zeit im Auslandspfarramt in Kanada an die Evangelisch-lutherische Christus- und Kreuz-Kirchengemeinde in Nordhorn. Schwerpunkte seiner jetzigen Arbeit bilden das Modell einer zu den Menschen gehenden und besuchenden Kirche sowie der Bildungsauftrag in der Kindertagesstätte, in den Schulen der Gemeinde, und der Ökumene vor Ort. Thomas Kersten ist stellvertretender Superintendent im Kirchenkreis Emsland-Bentheim, verheiratet und Vater von drei Kindern.

Dank des Regionalbischofs

„Ich bin dankbar dafür, dass sich für diese Wahl in der Nachfolge von Gerd Bohlen als Superintendent des Kirchenkreises Rhauderfehn zwei sehr kompetente Theologen und Seelsorger zur Wahl gestellt haben“, sagte Regionalbischof Dr. Detlef Klahr. „Beiden gebührt mein Dank, dass sie bereit waren, diese besondere Verantwortung für unsere Kirche zu übernehmen. Thomas Kersten wird der zukünftige Superintendent des Kirchenkreises Rhauderfehn sein. Ihm gratuliere ich herzlich zur Wahl und wünsche ihm Gottes Segen für die neue Aufgabe. Das Superintendentenamt hat viele Möglichkeiten der Gestaltung, wenn es um die Zukunft der Gemeinden und unserer Kirche geht. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit zum Wohle unseres Sprengels und unserer Kirche.“

Superintendent

Der Superintendent ist der leitende Geistliche eines Kirchenkreises, dem Zusammenschluss mehrerer Kirchengemeinden. Superintendenten visitieren die Gemeinden und andere kirchliche Körperschaften ihres Kirchenkreises. Sie nehmen die Dienstaufsicht über die Mitarbeitenden wahr und vertreten den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit. Der Vorgänger im Amt, Gerd Bohlen, war Ende September 2019 nach 21 Jahren als Superintendent in den Ruhestand verabschiedet worden.

Der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Rhauderfehn ist einer der sechs Kirchenkreise im Sprengel Ostfriesland-Ems und umfasst 20 Kirchengemeinden mit rund 42.000 Gemeindegliedern.

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