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24.08.2019, 13:27 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Nordhorns Innenstadt wird zur Open-Air-Manege

Zum 29. Internationalen Straßenkulturfest werden am Wochenende 31. August/1. September wieder viele hochkarätige Künstler in Nordhorn erwartet. In mehr als 60 Shows zeigen sie in der Innenstadt ihr Können – und zwar getreu dem Motto „umsonst und draußen“.

Ein Wiedersehen gibt es auch in diesem Jahr mit dem Zauberer Ted McCoy aus Schottland. Foto: Mummert

Ein Wiedersehen gibt es auch in diesem Jahr mit dem Zauberer Ted McCoy aus Schottland. Foto: Mummert

Von Andre Berends

Nordhorn Die Nordhorner City verwandelt sich am nächsten Wochenende wieder in eine riesige Open-Air-Manege. Unter der künstlerischen Leitung des Zauberers Heinz Siemering aus Schüttorf geht am Sonnabend, 31. August, und Sonntag, 1. September, das 29. Internationale Straßenkulturfest „Nordhorn staunt und lacht“ über die Bühne. Am Freitag und Sonnabend, 30. und 31. August, beginnen jeweils um 20 Uhr im Zirkuszelt auf dem Neumarkt die beliebten Varieté-Gala-Abende. Für Freitagabend sind noch einige Karten beim Kulturreferat der Stadt Nordhorn erhältlich. Interessierte melden sich per Mail an kulturreferat@nordhorn.de oder unter Telefon 05921 878-116.

Familien-Gala am Freitagnachmittag

„Wir sagen immer, dass es ein außergewöhnliches Programm ist – aber das ist es auch in jedem Jahr“, betont Kerstin Spanke, Leiterin des Kulturreferats. Sie weist zudem auf eine besondere Veranstaltung hin, die schon im fünften Jahr angeboten wird: Am Freitagnachmittag beginnt um 15 Uhr im Zirkuszelt auf dem Neumarkt eine gut einstündige Familien-Gala, die sich speziell an Kinder im Grundschulalter und deren Eltern richtet. Der Eintritt kostet 5,50 Euro pro Person. Karten sind im Vorverkauf beim Kulturreferat und im GN-Ticketshop sowie an der Tageskasse erhältlich.

Getreu dem Motto „umsonst und draußen“ sind für Sonnabend und Sonntag jeweils zwischen 13 und 18 Uhr in der Innenstadt rund 60 Shows geplant, die alle zwischen 20 und 25 Minuten dauern werden. Zahlreiche Zauberer, Clowns, Comedians und Akrobaten zeigen ihr Können. In den Pausen sind sogenannte „Walk Acts“ unterwegs, also Künstler, die sich unters Volk mischen. „Viele Besucher konzentrieren sich immer auf die große Mittelbühne bei Sundag in der Hauptstraße, aber wir haben noch sechs weitere Bühnen – zum Beispiel auf der Bentheimer Torbrücke oder vor der St. Augustinuskirche“, erklärt Heinz Siemering. Mit Blick auf das Wetter macht sich der Organisator keine großen Sorgen. „Wir hatten in 28 Jahren nur einen einzigen Tag, der komplett verregnet war – sonst gab es höchstens mal einen Schauer. Ich hoffe, es bleibt so, dass der Wettergott es gut mit uns meint.“

Hochkarätige Künstler

Die Aufbauarbeiten beginnen bereits am Sonntag. Im hinteren Teil des Neumarkts wird das Zirkuszelt aufgebaut. Am Dienstag werden die ersten Künstler in Nordhorn erwartet. Heinz Siemering freut sich darüber, dass er für dieses Jahr den schwedischen Gaukler und Jongleur Johan Wellton gewinnen konnte. „An dem war ich schon vier, fünf Jahre dran. Er füllt große Häuser und zählt zu den Besten seines Fachs“, sagt der Festivalleiter. Hochkarätige Zauberkunst verspricht der Österreicher Wolfgang Moser. „Ihn habe ich in Hannover beim ,Kleinen Fest im Großen Garten‘ gesehen. Er war kürzlich auch bei einer Fernsehshow der Ehrlich-Brothers und hat dort den ,Showdown der weltbesten Magier‘ gewonnen“, erzählt Heinz Siemering. Extra aus Finnland kommen die Trapezkünstlerinnen des Duo Minja nach Nordhorn. „Sie haben über andere Künstler von Nordhorn gehört und freuen sich auf ihren Auftritt hier“, sagt der Schüttorfer.

„Das Straßenkulturfest gehört wie selbstverständlich zu Nordhorn“, sagt Bürgermeister Thomas Berling, betont aber: „Dahinter steckt immer ein ganz erheblicher Aufwand. Das finde ich wirklich beeindruckend.“

Das Programm mit allen Auftrittszeiten und -orten ist in einem Prospekt abgedruckt und auch – zum Beispiel per Smartphone – auf der Internetseite www.strassenkulturfest.de abrufbar.

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