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15.03.2019, 19:56 Uhr

Nordhorner Schüler protestieren laut für mehr Klimaschutz

Ein langer Protestzug ist am Freitagmittag durch die Nordhorner Innenstadt gezogen. In großer Zahl demonstrierten Schüler für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Sie reihten sich damit ein in die internationale „Fridays for Future“-Aktion.

Nordhorner Schüler protestieren laut für mehr Klimaschutz

Auf dem Marktplatz sammelten sich die Schüler zum Demonstrationszug. Foto: Burkert

Von Steffen Burkert, Von Elisabeth Kemper

Nordhorn „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“, skandierten am Freitagmittag viele Schüler in der Nordhorner Innenstadt. Auf Plakaten waren Forderungen zu lesen wie „Stoppt den Klimawandel“, „Rettet die Erde“ und „Verkehrswende jetzt“. Um 12 Uhr hatten sich die Jugendlichen auf dem Marktplatz getroffen, um sich an den weltweiten Protesten unter dem Motto „Fridays for Future“ zu beteiligen.

Es ging zwar ums Klima, aber auch das Wetter war zu Beginn der Demonstration ein beherrschendes Thema. Der Wetterdienst hatte Sturm angekündigt, dicke Regenwolken zogen vorbei. Aber letztlich hatten die Teilnehmer Glück, es blieb zunächst trocken. Und trotz der schlechten Wettervorhersage kamen viele Demonstranten. Die Polizei sprach von 1500 Teilnehmern – vor allem Schüler, aber auch einige Ältere reihten sich ein.

Ein langer Protestzug ist am Freitagmittag durch die Nordhorner Innenstadt gezogen. In großer Zahl demonstrierten Schüler für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Sie reihten sich damit ein in die internationale „Fridays for Future“-Aktion.

„Die Gemeinschaft für ‚Fridays for Future‘ wächst und ihr seid mit dabei“, rief Lina Bapista, eine der jungen Organisatoren, den Demonstranten zum Auftakt auf dem Marktplatz entgegen. „Egal wie alt ihr seid, ihr habt eine Stimme und zusammen sind wir laut!“

Nicht nur Schüler, auch eine Erwachsene kam zu Wort: Anne Schierenbeck, Professorin für Energiemanagement an der Hochschule Osnabrück, die gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern an der Aktion „Scientists4Future“ beteiligt ist, unterstützte die Organisatoren und betonte in ihrer Rede, dass die Anliegen der Schüler berechtigt und gut begründet seien und die derzeitigen Maßnahmen zum Klimaschutz nicht ausreichten.

Mit Plakaten, Trillerpfeifen und lauten Parolen zogen die Demonstranten anschließend durch die Hauptstraße bis zum Büchereiplatz vor dem Rathaus. Auf den Plakaten standen Parolen wie „There is no planet B“, „Fehlstunden verkraften wir, Klimawandel nicht“ und „Fight for the next generation“.

Ein langer Demonstrationszug ist am Freitagmittag durch die Nordhorner Innenstadt gezogen. In großer Zahl demonstrierten Schüler für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Sie reihten sich damit ein in die internationale „Fridays for Future“-Aktion.

Zum Abschluss heizten die Organisatoren den versammelten Schülern noch einmal kräftig ein. Per Mikrofon und Megafon schmetterten sie Parolen, sangen Lieder, starteten Sprechchöre und ließen die Demonstranten hüpfen, in die Knie gehen und jubeln.

Auch Bürgermeister Thomas Berling kam kurz zu Wort. Der Politiker begrüßte das Engagement der Schüler ausdrücklich. Berling hatte sich bereits vorab mit den Veranstaltern getroffen und kündigte ein weiteres Gespräch gemeinsam mit Vertretern der Parteien in der kommenden Woche an.

„Es sind viel mehr Leute zusammengekommen, als wir erwartet haben“, freute sich Organisatorin Lina Bapista. Jolana Krupp betonte: „Jetzt wollen wir uns mehr darauf konzentrieren, die Menschen über mögliche Auswirkungen der Klimaverschmutzung aufzuklären.“

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