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23.04.2018, 15:18 Uhr

Nordhorner Schüler erleben Alltag in Frankreich

Eine Gruppe von 15 Jugendlichen hat in den Osterferien Nordhorns französische Partnerstadt Montivilliers besucht. Sie lernten in Gastfamilien das Leben, den Alltag und die Kultur im Nachbarland kennen.

Nordhorner Schüler erleben Alltag in Frankreich

Die Gedenkstätte in Caen war Ziel der deutschen Besuchsgruppe. Foto: privat

gn Montivilliers/Nordhorn. Die Fahrt fand im Rahmen der alljährlichen Jugendbegegnung statt, die von der Stadt Nordhorn organisiert wird. Begleitet wurde die Gruppe aus elf Mädchen und vier Jungen von den Leiterinnen Frederike Bergner und Sarah Rehbock. Vor Ort wurden sie von der Präsidentin des französischen Partnerschaftsvereins, Christine Oudar, und von Alexandre Mora von der Jugendabteilung der Stadt Montivilliers begrüßt. Bei ihren Gastgebern tauchten sie schnell in den Alltag ihrer französischen Freunde ein.

Auf dem Programm standen neben Schulbesuchen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten eine Fahrt ins benachbarte Le Havre, die Erkundung Montivilliers mit Austauschorganisator Donovan Le Gad, eine Fahrt über die Seine-Brücke „Pont de Normandie“, in die Hafenstadt Honfleur oder nach Caen zur Gedenkstätte „Mémorial“. Hier zeigten sich die Jugendlichen beeindruckt und betonten, wie wichtig eine Begegnung mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern und Kulturen sei. Mit ihrem Besuch in Frankreich sollten Zeichen für Verständigung, Offenheit und Toleranz gesetzt werden.

Einige Gäste wollten nach dem Besuch im „Mémorial“ mehr über die Schlacht um die Normandie zwischen Anfang Juni und Ende August 1944 erfahren und erkundeten mit ihren französischen Gastfamilien die Landungsküste, die auch heute noch Einblicke gibt in das Ausmaß und die unfassbare Grausamkeit des Zweiten Weltkriegs.

Die deutschen Schüler nahmen viele Eindrücke von kultureller Begegnung, geteilte Einsichten in eine Zeit des Schreckens und eine gemeinsame Idee von einer friedvollen Gegenwart und Zukunft mit nach Hause. 2019 werden sie selbst zu Gastgebern. Dann kommen die Franzosen zum Gegenbesuch, wo sich wieder zwei Länder, zwei Sprachen und zwei Kulturen begegnen.

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