Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
14.02.2018, 17:16 Uhr

Nordhorner Kunstpreisträger zeigt Phänomene der Moderne

Der Nordhorner Kunstpreis 2017 wird am Sonntag, 25. Februar, in der Städtischen Galerie an Florian Auer vergeben. Mit der Preisverleihung wird ab 11.30 Uhr Auers Einzelausstellung „Yesterday you said tomorrow“ eröffnet, die bis Sonntag, 29. April, läuft.

Nordhorner Kunstpreisträger zeigt Phänomene der Moderne

Objekte und Installationen präsentiert Nordhorns Kunstpreisträger Florian Auer ab 25. Februar. Das Bild zeigt sein Objekt „Ohne Titel (Draft)“ von 2017. Foto: privat

tk Nordhorn. Zur Eröffnung spielt „Kreisferkeer Flaake“ aus Hamburg elektronische Musik.

Florian Auer überzeugte im vergangenen Jahr die Kunstpreis-Jury aus Vertretern der Stadt Nordhorn sowie des Förderkreises der Städtischen Galerie mit einem skulpturalen Werk, das immer wieder auch malerische Fragen stellt und insbesondere auf Veränderungen der Wahrnehmung in einer durch digitale Medien geprägten Realität reagiert. „Die Objekte und Installationen des Künstlers verbinden immer wieder neu und überraschend die Wirklichkeiten des Ausstellungsraums, der zweidimensionalen Bilddarstellung und des virtuellen 3D-Renderings“, berichtet Nordhorns Galerieleiter Dr. Thomas Niemeyer: „Künstlerisch arbeitet er zwar oft mit ganz traditionellen Prinzipien, etwa der perspektivischen Projektionslehre, dennoch erzeugt er Bilder, die ganz der Gegenwart und manchmal sogar der Zukunft entsprungen scheinen.“

Thematisch bezieht sich Auer auf Phänomene der Moderne, die ästhetisch eng mit dem Begriff der Dynamik verbunden und zudem besonders stark von digitaler Gestaltung abhängig sind, wie zum Beispiel Sport, Design, Architektur und Technik.

Niemeyer sagt dazu: „Viele seiner Motive sind eng mit der aktuellen technologieverliebten Kultur von Design und Kommunikation verbunden.“ Für die Städtische Galerie konzipiert Auer eine spezielle Installation, in die auch die besondere Architektur des von Stephen Craig entworfenen Ausstellungsraums einbezogen wird.

Florian Auer wurde 1984 in Augsburg geboren. Er studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Städelschule Frankfurt. Neben zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen zeigte er Einzelausstellungen unter anderem in Gent (2013), in Braunschweig (2014) sowie im Albertinum in Dresden (2016). Er lebt und arbeitet in Berlin.

Karte

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.