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Guntram Dörr,
Chefredakteur
28.08.2020, 12:38 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Nordhorner Kanuten auf Ferienfahrt durch Nordrhein-Westfalen

Vor allem Jugendliche nutzten die Tour, um das Manövrieren in unruhigem Gewässer zu trainieren. Foto: privat

Vor allem Jugendliche nutzten die Tour, um das Manövrieren in unruhigem Gewässer zu trainieren. Foto: privat

Nordhorn Die letzte Sommerferienwoche nutzten Kanuten des „Bootsclub Nordhorn“ (BCN) zu einer kleinen Ferientour durch das Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen. Die vor allem jugendlichen Teilnehmer starteten am Montag auf der unteren Erft bei Grevenbroich. „Die Erft führt auch in trockenen Sommermonaten genügend Wasser, da sie das rheinische Braunkohlerevier entwässert. Dazu hatte es in den Tagen davor gut geregnet, sodass die Gruppe einen guten Wasserstand vorfand. Auf dem gepaddelten Abschnitt weist die Erft viele kleine Schwälle und einige schöne Übungsstellen wie die Gnadentaler Mühle und das Wiesenwehr auf. Bei Neuss mündet die Erft in den Rhein“, berichtet Jürgen Bormann, Abteilungsleiter Kanu im BCN.

Nach der Tour ging es weiter Richtung Eifel, um im kleinen Eifelstädtchen Heimbach ein Standlager aufzubauen. Von hier aus sollten in den nächsten Tagen verschiedene Abschnitte der Rur befahren werden. Am folgenden Tag wurden die Boote in Heimbach zu Wasser gelassen. „Bei sehr guter Strömung erwarteten uns viele lang gestreckte Schwälle, sodass wir kräftig durchziehen mussten. Viele im Fluss liegende Baumleichen zwangen uns in der schnellen Strömung zum Manövrieren. An der biologischen Station des Naturparks Hohes Venn/Eifel in Zerkall beendeten wir unsere Tour“, erzählt Bormann weiter und fährt fort: „Ein weiterer schöner Abschnitt der Rur erwartete uns dann unterhalb Jülich. Hier fand die Gruppe eine reizvolle, natürlich erhaltene Auenwaldpassage mit vielen Flussschlingen, Kiesbänken und kleinen Inseln vor. Insgesamt fünf Wehre auf diesem Abschnitt wurden in hohe, spritzige Sohlgleiten umgebaut und konnten gut befahren werden. Ein verbliebenes Steilwehr konnte über eine enge Fischtreppe befahren werden. Beide Touren wurden in den nächsten Tagen wiederholt.“

Zum Abschluss der Woche ging es dann auf der Rückfahrt in den künstlich angelegten Wildwasserpark in Hagen-Hohenlimburg. Unter der Anleitung erfahrener Übungsleiter konnten vor allem die Jugendlichen ihre technischen Fertigkeiten zum Paddeln auf „wilden Gewässern“ erheblich verbessern.

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