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13.05.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Nordhorn und Reichenbach tauschen sich per Video aus

Die Stadt Nordhorn hat sich per Videokonferenz mit der innerdeutschen Partnerstadt Reichenbach in Verbindung gesetzt. Trotz Corona und der damit verbundenen Einschränkungen wollen die Vertreter beider Städte im Kontakt bleiben.

Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling in der Videokonferenz mit (im Uhrzeigersinn) der Vorsitzenden des Reichenbacher Partnerschaftskomitees, Chris-Dore Trampel, dem Vorsitzenden des Nordhorner Partnerschaftskomitees, Achim Haming, und Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger. Foto: Stadt Nordhorn

Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling in der Videokonferenz mit (im Uhrzeigersinn) der Vorsitzenden des Reichenbacher Partnerschaftskomitees, Chris-Dore Trampel, dem Vorsitzenden des Nordhorner Partnerschaftskomitees, Achim Haming, und Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger. Foto: Stadt Nordhorn

Nordhorn/Reichenbach Im Rahmen einer Videokonferenz haben sich kürzlich die Bürgermeister sowie Ehrenamtliche aus den Partnerstädten Nordhorn und Reichenbach ausgetauscht. Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger war sichtlich guter Dinge: „Die erste Phase der Pandemie haben wir gut hinter uns gebracht“, lautete seine Zusammenfassung in der Videokonferenz mit Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling, dem Vorsitzenden des Nordhorner Partnerschaftskomitees, Achim Haming, und der Vorsitzenden des Reichenbacher Partnerschaftskomitees, Chris-Dore Trampel. In Reichenbach gab es bis zum Montag 106 nachgewiesene Corona-Fälle, von denen vier Menschen verstorben sind. „Dennoch müssen wir aufpassen, denn ein deutschlandweiter Hotspot, der Landkreis Greiz in Thüringen, liegt nur knapp zehn Kilometer von Reichenbach entfernt.“

Berling und Haming zeigten sich erfreut, die Bekannten aus der Partnerstadt zumindest digital einmal wiederzusehen. Beide rechnen nicht damit, dass es in diesem Jahr noch zu offiziellen physischen Treffen unter den Partnerstädten kommen wird. So sind zum Beispiel die Feierlichkeiten rund um den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober bereits komplett abgesagt. Hier sollte es in Reichenbach eigentlich mehrere große Veranstaltungen geben, zu denen auch die Stadt Nordhorn mit einer Delegation eingeladen war.

„Wir müssen schauen, wie wir die Partnerschaft am Leben erhalten, auch wenn keine direkten Besuche möglich sind“, so Berling in der Videokonferenz. Erste Ideen hierzu wurden bereits entwickelt. Beispielsweise soll die Nutzung der Sozialen Medien eine größere Rolle einnehmen. Aus Reichenbach kam außerdem der Vorschlag, die örtlichen Reisebüros in beiden Städten mit ins Boot zu nehmen. Aktuell sehe es so aus, dass innerdeutsche Urlaube in diesem Jahr durchaus möglich sind. „Für die Reichenbacher Bevölkerung könnten Nordhorn und seine Umgebung ebenso attraktiv sein, wie für die Nordhorner Bevölkerung das gesamte Vogtland“, stellte Kürzinger fest. Diese Idee wurde von den Nordhorner Gesprächspartnern positiv aufgenommen. „Gerade in diesem Jahr könnte man mit Reisen in den Freistaat Sachsen eine hervorragende Alternative zum Urlaub an der See schaffen, natürlich nur unter den jeweils möglichen Rahmenbedingungen in der Coronazeit“, stimmte Haming zu. Bei einem weiteren Termin in wenigen Wochen soll auch dieses Thema wieder aufgegriffen und vertieft werden. „Wir bleiben in Kontakt – wenn auch zunächst eher virtuell“, versprach Berling zum Abschied.

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