Grafschafter Nachrichten
03.09.2019

Nordhorn-Coevorden: Ein Fall für Sonderzüge?

Nordhorn-Coevorden: Ein Fall für Sonderzüge?

Umrahmt von historischen Kompanien aus Uelsen und Coevorden: Die Vertreter der Stadt Nordhorn und der „Gemeente“ Coevorden nahmen an einem Fest teil, das an die Zeiten der Gemeente Coevorden als Garnisonsstadt erinnert.Foto: FotoGraf e.V.

Eine Nordhorner Delegation hat die „Garnizoensdagen“ in Coevorden besucht. Die Partnerstädte fragen sich, ob es nicht sinnvoll wäre, Sonderzüge einzurichten, um mehr Publikum aus der Partnerstadt anzulocken.

Nordhorn/Coevorden Anlässlich des „Garnizoensdag“ waren Vertreter der Stadt Nordhorn kürzlich zu Gast in Coevorden. Dort feierte Nordhorns Partnerstadt ein Fest, das bis zum Stadtjubiläum im Jahr 2022 (350 Jahre) noch weiter etabliert werden soll. Mit der Veranstaltung will die „Gemeente“ Coevorden an die Zeiten als Garnisonsstadt erinnern.

Bürgermeister Thomas Berling und Achim Haming, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees der Stadt Nordhorn, sprachen mit Bert Bouwmeester, Bürgermeister von Coevorden über eine mögliche engere Zusammenarbeit. Ziel der Gespräche war es, mehr Grafschafter für die Veranstaltungen in Coevorden zu begeistern und im Gegenzug der Bevölkerung der Partnerstadt die Nordhorner oder auch Grafschafter Veranstaltungen näherzubringen. Zentrales Thema war die Durchbindung der Bahnlinie bis nach Coevorden und darüber hinaus.

Bürgermeister Berling sagte zu, das Thema „Sonderzüge“ bei besonderen Veranstaltungen mit den Beteiligten in der Grafschaft Bentheim, also zum Beispiel mit dem Verein „Graf MEC“ und der Bentheimer Eisenbahn, zu besprechen.

Nicht nur eine Nordhorner Gruppe war beim „Garnizoensdag“ zu Gast, auch eine große Uelser Delegation hat das Fest aktiv unterstützt. Die historische IV. Kompanie Uelsen des Bentheimer Landwehrbataillons von 1814 wurde fest in das Programm integriert.

(c) Grafschafter Nachrichten 2017 . Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Grafschafter GmbH Co KG.