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07.12.2018, 12:00 Uhr

Nordhorn bleibt zwei weitere Jahre „Fairtrade-Stadt“

Die Stadt Nordhorn erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der weltweiten Kampagne „Fairtrade Towns“. Daher darf sie auch in den nächsten zwei Jahren weiterhin den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Nordhorn ist eine von 560 „Fairtrade-Städten“ in Deutschland.

Nordhorn bleibt zwei weitere Jahre „Fairtrade-Stadt“

Sie zeigen stolz die Ursprungsurkunde und die neue Verlängerungsurkunde: Bürgermeister Thomas Berling (rechts), die Vorsitzende der Steuerungsgruppe Hannah Gosejacob und der städtische Ansprechpartner für Fair Trade Heinz Silies. Foto: privat

Nordhorn Die Auszeichnung wurde Nordhorn erstmalig im Januar 2015 durch den Verein „TransFair“ verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus, vorangetrieben vor allem von der Steuerungsgruppe unter der Leitung der Vorsitzenden Hannah Gosejacob.

„Die neue Urkunde zeigt, dass der faire Handel inzwischen nachhaltig in Nordhorn verankert ist“, sagte Gosejacob: „Lokale Akteurinnen und Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen“, so die Vorsitzende der Steuerungsgruppe. Bürgermeister Thomas Berling ist stolz, dass Nordhorn dem internationalen Netzwerk der „Fairtrade Towns“ angehört. „Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor vier Jahren erhielt die Stadt Nordhorn von dem gemeinnützigen Verein TransFair erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Dazu zählt unter anderem der Einsatz fair gehandelter Produkte im Alltag. So gibt es beispielsweise bei Sitzungen und offiziellen Terminen im Nordhorner Rathaus schon seit vielen Jahren ausschließlich fair gehandelten Kaffee. Außerdem hat der Rat die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgeschrieben. Die Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten und hat dabei mit Heinz Silies vom Amt für Stadtplanung und Umwelt einen direkten Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung. In Nordhorner Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, es wird Bildungsarbeit zum Thema geleistet und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Die Fortschritte im Bereich Fair Trade in Nordhorn waren in den vergangenen zwei Jahren vielfältig: Sechs weitere Unternehmen in Nordhorn haben in dieser Zeit fair gehandelte Produkte in ihr Sortiment aufgenommen. Das Evangelische Gymnasium wurde 2017 als „Fairtrade School“ ausgezeichnet. Der Weltladen präsentierte im gleichen Jahr faire Produkte auf dem Fest der Kulturen am Kloster Frenswegen. Zum Valentinstag wurden fair gehandelte Rosen in der Innenstadt verteilt und es wurde ein faires Frühstück im Evangelischen Gymnasium veranstaltet. 2018 folgte ein weiteres Faires Frühstück im Gemeindehaus St. Josef im Rahmen der Schöpfungswoche. Im Rahmen des Stadtradelns wurde eine faire Radtour angeboten und im Nordhorner Tierpark fand die Ausstellung „Weltgarten“ statt. Darüber hinaus gab es in beiden Jahren mehrere Vorträge rund um das Thema fairer und nachhaltiger Konsum. Alle vorgenannten Projekte wurden entweder von der Steuerungsgruppe unterstützt oder direkt durchgeführt.

Nordhorn ist eine von rund 560 „Fairtrade Towns“ in Deutschland. Das globale Netzwerk der „Fairtrade Towns“ umfasst über 2000 Kommunen in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Weitere Informationen gibt es online auf www.nordhorn.de/fairtrade und www.fairtrade-towns.de.

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