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14.05.2019, 17:00 Uhr

Neues Labyrinth am Caritas-Haus St. Marien eingeweiht

Zur Ruhe kommen, den eigenen Lebensweg bedenken, die persönliche Mitte finden – es sind verschiedene Anreize, die das neue Labyrinth am Haus St. Marien in Nordhorn setzen will. Mit einer feierlichen Andacht wurde das Garten-Labyrinth offiziell eingeweiht.

Neues Labyrinth am Caritas-Haus St. Marien eingeweiht

An der Einweihung des Labyrinths im Garten des Caritas-Pflegezentrums in Nordhorn nahmen Generalvikar Theo Paul und viele weitere Gäste teil. Foto: privat

Nordhorn Die Andacht zur Einweihung des Werkes von Erbauer Gernot Candolini hielt am vergangenen Freitag Generalvikar Theo Paul. „Das Labyrinth in Ihrem Garten ist ein Ort, wo Sie realistisch den Spuren Ihres Lebens nachgehen können“, erläuterte der Generalvikar. Ermöglicht wurde der Bau durch den Förderverein Haus St. Marien, der mit einer Spendenaktion mehrere zehntausend Euro sammeln konnte. Der Vorsitzende Hans-Hermann Schönberger freute sich über die Fertigstellung: „Es ist noch schöner, als ich es mir vorgestellt habe.“ Die Arbeiten seien im Zeit- und Kostenrahmen geblieben. Nun hofft Schönberger, dass das Labyrinth auch entsprechend angenommen wird: „Es ist schließlich nicht nur ein Kunstwerk, es soll mit Leben gefüllt werden.“ So biete es Gelegenheit, um zu verweilen oder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das barrierefreie Labyrinth mit einem Durchmesser von zehn Metern liegt inmitten einer grünen Rasenfläche im Garten des Pflegezentrums. Ringsum säumen vier Sitzbänke das Labyrinth. In unmittelbarer Nähe sind zwei Stelen aufgestellt, die eine Tafel mit den Namen der Unterstützer einrahmen. Die Anlage lädt besonders die Bewohner, aber auch Mitarbeiter, Angehörige und Besucher ein.

Beim anschließenden Empfang informierte Paul Leidner, Geschäftsführer der Caritas St. Marien Pflege GmbH, über die weitere Gestaltung des Gartens: „Aus den großen Erdhügeln hinter dem Labyrinth werden bald Hochbeete entstehen, an denen die Bewohner des Hauses ihren grünen Daumen ausleben können; darüber hinaus wird die Anlage mit Wegen, Bäumen und blühenden Büschen verschönert.“ Unterstützt wird das Projekt durch verschiedene Fördermittel und Sponsoren.

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