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05.01.2020, 17:22 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Neuer Gerätekraftwagen für den Nordhorner THW Ortsverband

Mit einer Überraschung ist der Neujahrsempfang des Ortsverbandes Nordhorn des Technischen Hilfswerks (THW) zu Ende gegangen. Denn der Nordhorner Ortsbeauftragte, Klaus Berenzen, hatte eine ganz besondere Neuigkeit im Gepäck.

Bei der Übergabe des Fahrzeugs dabei waren auch die Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder (zweite von links), Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (links) und Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling.  Foto: THW

Bei der Übergabe des Fahrzeugs dabei waren auch die Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder (zweite von links), Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (links) und Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling. Foto: THW

Nordhorn Nach seiner Rede vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Vertretern der „Blaulichtorganisationen“ sowie den Helferinnen und Helfern bat Berenzen die Anwesenden nach draußen vor eine der Fahrzeughallen. Als sich die Tore mit musikalischer Untermalung öffneten, entpuppte sich die angekündigte Überraschung als fabrikneuer Gerätekraftwagen, in Szene gesetzt durch Diskonebel und einer Beleuchtungsinstallation. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder übernahm die symbolische Schlüsselübergabe an Berenzen und wünschte allzeit gute Fahrt.

Der neue Gerätekraftwagen (GKW) des Herstellers MAN wurde bei der Firma Freytag in Elze mit einem Gerätekofferaufbau, Blaulicht, Signalanalge und Funkgeräten ausgestattet. Die Neubeschaffung war notwendig geworden, da der bisherige GKW mit einem Totalschaden nach einem Unfall vor etwa anderthalb Jahren ausgefallen war. „Zugleich ist das neue Fahrzeug ein Stück Anerkennung für das leistungsstarke, ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer vor Ort“, schreibt das THW.

In der Übergangszeit war in Nordhorn ein Ersatzfahrzeug stationiert. Durch erhöhte Haushaltsmittel des Bundes für das THW, können bundesweit aktuell zahlreiche Fahrzeugbeschaffungen, die für den modernen zivilen Bevölkerungsschutz und den Katastrophenschutz notwendig sind, realisiert werden.

Der GKW ist bei den Ortsverbänden meistens das erste Fahrzeug, welches für die Bewältigung vielseitiger Aufgaben in den Einsatz fährt. „Eine große, universelle Werkzeugkiste auf Rädern“, heißt es in der Pressemitteilung des THW Nordhorn.

In dem Fahrzeug finden neun Helferinnen und Helfer in einer großzügigen Kabine Platz. Die Gerätefächer und Ausbauten sind in moderner Bauweise und passgenau für die Werkzeugausstattung ausgeführt. Blaulicht und Arbeitsbeleuchtung ist in LED-Technik verwirklicht. Das Fahrgestell ist geländegängig, verfügt über eine Zehn-Tonnen-Seilwinde und eine Anhängerkupplung. Das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeuges beträgt 16 Tonnen und es kostet ohne Beladung rund 250.000 Euro.

Zur Beladung gehören unter anderem: Motorsägen, Trennschleifer, hydraulische Heber, pneumatische Hebekissen, Mehrzweckseilzug, Brennschneidausstattung, hydraulisches Rettungsgerät (Schere und Spreizer), ein tragbarer Stromerzeuger, Beleuchtungsausstattung, Verkehrsabsicherungssatz, verschiedene Elektrogeräte, diverses Kleinwerkzeug, Atemschutzgeräte, Leitern, Baustützen, Absturzsicherung, Tauchpumpen, Material zur Erstversorgung und Transport von Verletzten.

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