28.08.2020, 10:08 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Neue Bestattungsformen auf zwei Nordhorner Friedhöfen

Baumgrabstätten und einheitlich gestaltete Gräber bietet die Stadt Nordhorn auf dem Nordfriedhof und dem Friedhof Klausheide an. Foto: privat

Baumgrabstätten und einheitlich gestaltete Gräber bietet die Stadt Nordhorn auf dem Nordfriedhof und dem Friedhof Klausheide an. Foto: privat

Nordhorn Auf dem kommunalen Teil des Nordhorner Nordfriedhofs sowie auf dem Friedhof Klausheide stehen seit Kurzem zusätzliche Bestattungsformen zur Verfügung. Auf beiden Friedhöfen können Verstorbene in sogenannten Baumgrabstätten bestattet werden. Auf dem Friedhof Klausheide ist außerdem die Bestattung in einheitlich gestalteten Gräbern möglich.

Die beiden Grabformen waren bislang nur auf dem Südfriedhof verfügbar. Zuletzt waren die einheitlich gestalteten Gräber dort 2018 als neue Grabform hinzugekommen. Seitdem haben sie sich als Alternative zum klassischen Reihen- oder Urnengrab bewährt. Die Idee hatte ein Arbeitskreis aus Mitgliedern aller Nordhorner Ratsparteien entwickelt, der zur Überarbeitung der Nordhorner Friedhofssatzung gegründet worden war.

Die Baumgrabstätten sind ausschließlich in Verbindung mit einer Urnenbestattung verfügbar, während auf den einheitlich gestalteten Flächen sowohl Urnen- als auch Erdbestattungen möglich sind. Beide Grabformen sind für die Angehörigen pflegefrei. Bei den Baumgräbern werden Namen und Daten der Verstorbenen auf einer Stele nahe des jeweiligen Baums angebracht. Hier haben Angehörige keine individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Auf jedem der einheitlich gestalteten Gräber sind hingegen als persönliche Grabausstattung ein Grabstein oder eine Grabplatte sowie eine Steckvase und eine Grableuchte mit Sockel zulässig. Abgesehen davon können aber auch die einheitlich gestalteten Gräber von den Angehörigen nicht selbst bepflanzt und gestaltet werden, sondern werden von der Friedhofsverwaltung ausschließlich mit bodendeckenden Pflanzen begrünt.

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