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18.05.2018, 12:57 Uhr

Luisa Kues überzeugt bei „Wissenschafts-Olympiade“ in Berlin

Beim Bundeswettbewerb der Neurowissenschaften in Berlin hat die Nordhorner Gymnasiastin Luisa Kues den dritten Platz belegt. Dabei musste sie sich einer Reihe fachspezifischer Fragen stellen.

Luisa Kues überzeugt bei „Wissenschafts-Olympiade“ in Berlin

Freude am Gymnasium Nordhorn: Luisa Kues (links) konnte beim Bundeswettbewerb der Deutschen Neurowissenschaften-Olympiade in Heidelberg überzeugen und errang den hervorragenden dritten Platz,Foto: privat

gn Nordhorn. Nachdem sich Luisa Kues am 17. März beim Regionalwettbewerb in Bonn für das Bundesfinale qualifiziert hatte, konnte sie auch beim Bundeswettbewerb der DNO (Deutsche Neurowissenschaften Olympiade) überzeugen.

Der Ablauf des Wettbewerbs glich dem des Regionalwettbewerbs: In vier deutlich schwereren Teilprüfungen mussten die knapp 40 Teilnehmer ihr Wissen über das Fachgebiet Neurobiologie in englischer Sprache unter Beweis stellen. Es begann mit einem Multiple-Choice-Test und einem sich anschließenden neuroanatomischen Test, bei dem die Teilnehmer Teile des Gehirns oder mikroskopische Präparate richtig zuordnen mussten.

Im dritten Teil mussten die Teilnehmer ihnen gestellte Fragen innerhalb von zehn Sekunden beantworten. Der letzte Teil war die Patientendiagnose. Dabei wurden sechs kurze Filme von Patienten gezeigt und die Teilnehmer sollten eine Diagnose stellen, je einen weiteren Test zur Überprüfung dieser Diagnose vorschlagen und Therapieansätze benennen.

Die zehn Teilnehmer, die in den vier Prüfungsteilen die meisten Punkte erlangt hatten, wurden aufgerufen und mussten sich erneut einer „Podiumsbefragung“ stellen. Dabei stellte abwechselnd einer der drei Professoren jeweils eine Frage an einen Teilnehmer – die Fragen gingen quer durch den Bereich der Neurowissenschaften. Bei richtiger Antwort durften sich die Teilnehmer wieder hinten in die Reihe anstellen, bei der zweiten falschen Antwort war man ausgeschieden.

So minimierte sich langsam die Anzahl der Teilnehmer. Die Anspannung war auch im Publikum groß, denn hier durften auch Eltern und Begleitpersonen zusehen. Schließlich schaffte Luisa es, unter die ersten drei Gewinner zu kommen.

Als Preis erhielt sie neben der Urkunde ein Comicbuch über die Sinne und Schmuck mit Neuronen zudem eine Freikarte für die Teilnahme am 11. FENS Forum of Neuroscience – eine internationale Konferenz zur Neurobiologie, die im Sommer fünf Tage lang in Berlin stattfindet.

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