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24.05.2019, 17:41 Uhr

Lina Rademacher gewinnt „Leseregatta“

Elf Nordhorner Grundschüler sind am Freitagvormittag im Finale der „Leseregatta“ angetreten. Der Wanderpokal geht in diesem Jahr an die Maria-Montessori-Schule am Gildkamp. Lina Rademacher konnte die Jury mit ihren Lesekünsten überzeugen.

Lina Rademacher gewinnt „Leseregatta“

Aus elf Grundschulen kamen am Freitag die Schulsieger zur Endrunde der „Leseregatta“ in die Nordhorner Bücherei. Den ersten Platz belegte Lina Rademacher (vorne Mitte, mit Pokal). Die dreiköpfige Jury bestand aus Sabine Braren (links) sowie Birgit Schwenkenberg und Manuel Evers. Foto: Sebastian Hamel

Von Sebastian Hamel

Nordhorn Spannende Augenblicke am Freitagvormittag in der Stadtbibliothek Nordhorn: Noch bevor die Bücherei ihre Türen für die Besucher geöffnet hatte, fanden sich dort die Mädchen und Jungen aus elf Nordhorner Grundschulen zum Finale der „Leseregatta“ ein. Am Ende stand fest: Der Wanderpokal geht in diesem Jahr an die Maria-Montessori-Schule am Gildkamp. Lina Rademacher konnte die Jury mit ihren Lesekünsten überzeugen. Auf Platz zwei landete Lina Wiggers von der Waldschule, den dritten Platz machte Techina Bossert von der Grundschule Stadtflur.

An der Leseregatta beteiligen sich Jahr für Jahr die Drittklässler zahlreicher Grundschulen aus dem Stadtgebiet. Nachdem zunächst an den jeweiligen Standorten der Schulsieger oder die Schulsiegerin intern gekürt wird, treffen sich die Finalisten zur Endrunde in der Stadtbibliothek. Dort tragen sie sowohl einen vorbereiteten als auch einen unbekannten Text der Jury vor.

Das dreiköpfige Gremium bestand in diesem Jahr aus Diplom-Bibliothekarin Birgit Schwenkenberg, Leiterin des Kinder- und Jugendbereichs der Nordhorner Stadtbibliothek, Vorlesepatin Sabine Braren sowie Theaterpädagoge Manuel Evers, Geschäftsführer des Nordhorner Kulturzentrums Alte Weberei.

Als unbekannten Text lasen die Kinder diesmal aus dem Buch „Die Blaubeerdetektive – Gefahr für den Inselwald“ von Pertti Kivinen. Siegerin Lina Rademacher hatte sich als eigenen Text „Pippa Pepperkorn auf Klassenfahrt“ von Charlotte Habersack ausgesucht. „Das ist eines meiner Lieblingsbücher“, berichtet sie. Lina ist eine begeisterte Leserin – entweder still für sich oder als Vorleserin für Mama, Papa und die kleine Schwester. Aktuell ist sie mit dem sechsten Band von „Harry Potter“ beschäftigt. Was für sie das Tolle am Lesen ist? „Dass dabei eigene Bilder im Kopf entstehen“, sagt sie.

Bibliotheksleiterin Martina Kramer betonte am Freitag, dass grundsätzlich alle Teilnehmer der Endrunde durch ihren Schulsieg schon Gewinner seien. Deshalb erhielt auch jedes Kind eine Medaille. Die erfolgreichen Leserinnen der Plätze eins bis drei konnten sich zudem über Buchpreise freuen. Und Lina Rademacher durfte sogar ein Geschenk für die ganze Klasse mitnehmen: Wie in den vergangenen Jahren auch, stiften die Grafschafter Nachrichten im Rahmen der GN-Leseförderung wieder einen erlebnisreichen Tagesausflug für die Klasse der Siegerin. Martina Kramer würdigte das langjährige Engagement der GN, dankte den Eltern und Klassenlehrerinnen für die Unterstützung – und lobte natürlich das große Können der Schülerinnen und Schüler.

Die Geschichte der „Leseregatta“ reicht bereits mehrere Jahre in die Vergangenheit zurück: 2005 hatten die Stadtbibliothek und das Schulamt den Wettbewerb als Kooperationsprojekt ins Leben gerufen.

Die erste Endrunde erfolgte daraufhin im Mai 2006, der Pokal ging seinerzeit an die damals noch bestehende Elisabethschule. Für die Maria-Montessori-Schule ist der diesjährige Sieg keine Premiere – im Gegenteil: In 2014, 2015 und 2016 ging der Pokal drei Jahre in Folge an den Gildkamp.

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