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28.03.2019, 16:44 Uhr

Ehemalige Feuerwehrangehörige pflegen Gemeinschaft

Für Mitglieder der Feuerwehren endet inzwischen im Alter von 67 Jahren der aktive Feuerwehrdienst. Für viele von ihnen ist dieses Ende allerdings kein Grund, mit der Feuerwehr abzuschließen. Sie treten dann über in die Alters- und Ehrenabteilung.

Ehemalige Feuerwehrangehörige pflegen Gemeinschaft

Zu einer festen Größe in der Feuerwehrgemeinschaft entwickelte sich die Kreiskameradschaft der altgedienten Feuerwehrmitglieder; unser Bild zeigt (von links) Kreisbrandmeister Uwe Vernim, Heinz Niemeyer (Vorsitzender), Heinz Steenken (ehemaliger Schriftführer), Hans Wolf (2. Vorsitzender) und Gerhard Schulten (neuer Schriftführer). Foto: privat

Nordhorn Viele von ihnen sind bereits im Alter von 18 Jahren in die Feuerwehr eingetreten und haben teilweise mehr als 40 Jahre lang aktiven Feuerwehrdienst geleistet. Auch wenn die altgedienten nicht mehr aktiv am Feuerwehrdienst beteiligt sind, können sie trotzdem an den Dienstabenden teilnehmen und so in das Geschehen eingebunden werden.

Die meisten Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen der Grafschafter Feuerwehren – von Ohne bis Emlichheim – haben sich bereits 1980 zu einer „Kreiskameradschaft altgedienter Feuerwehrangehöriger im Landkreis Grafschaft Bentheim“ zusammengeschlossen. Auch die ehemaligen Aktiven der Werkfeuerwehren Povel, NINO und Rawe gehören dazu.

Die Kreiskameradschaft wurde am 16. Oktober 1979 vom ehemaligen Kreisbrandmeister Heinz Brüna ins Leben gerufen. Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber der Gemeinschaft entwickelte sie sich zu einer festen Größe. Zahlen verdeutlichen den positiven Trend: Verzeichnete die Gruppe anfänglich 20 Mitglieder, sind heute 106 Kameraden als Mitglied eingetragen.

Die Kreiskameradschaft kommt regelmäßig vier Mal im Jahr zusammen. Die Treffen finden in den Räumen der Ortsfeuerwehr in Nordhorn, dem verkehrsmäßigen Mittelpunkt der Grafschaft, statt. Ziel ist es, Erinnerungen „von früher“ wieder aufzufrischen. Die Treffen der altgedienten Feuerwehrkameraden sind sehr beliebt und bei jeder Zusammenkunft steigt die Teilnehmerzahl. So werden, wenn möglich, bei den Treffen verschiedene aktuelle Themen durch Fachvorträge behandelt.

Seit 2011 leitet der Ehrenstadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Nordhorn, Heinz Niemeyer, die Kreiskameradschaft. Unterstützt wird er durch seinen zweiten Vorsitzenden Hans Wolf (Feuerwehr Nordhorn). Des Weiteren sind ein Kassenwart und ein Schriftführer Mitglied im Vorstand.

Das Amt des Schriftführers gab am Montag, 18. März, Heinz Steenken ab. Er ist seit 1994 Mitglied in der Kreiskameradschaft. Am 13. Dezember 1999 wurde er zum 2. Vorsitzenden und Schriftführer gewählt. 2010 stellte er sein Amt als 2. Vorsitzender zur Verfügung und war seitdem weiterhin als Schriftführer tätig. Er hat in all diesen Jahren viele Protokolle erstellt. Heinz Steenken ist 81 Jahre alt und hat jetzt sein Amt zur Verfügung gestellt und scheidet somit aus dem Vorstand aus. In seiner aktiven Zeit war er viele Jahre als Werkbrandmeister bei der Werkfeuerwehr NINO tätig.

Am 19. September 2016 wurde Steenken von Kreisbrandmeister Uwe Vernim für hervorragende Dienste in der Feuerwehrverbandsarbeit mit der Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet.

Für Johann Hölscher, welcher bisher als Kassenwart tätig war und ebenfalls mit der Ehrennadel in Bronze dekoriert ist, wurde Gerhard Schulten als Kassenwart in den Vorstand berufen. Johann Hölscher konnte aus persönlichen Gründen am 18. März nicht persönlich verabschiedet werden.

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